Wasserhärte in Dortmund

PLZ 44135 · Dortmund, Nordrhein-Westfalen

7 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

DEW21

Website

Praktische Tipps bei 7 °dH

Spülmaschine

Bei 7 °dH in Dortmund reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Dortmund liegt mit 7 °dH 7,4 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Dortmund
7
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Dortmund liegt mit 7 °dH 7,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dortmund
7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Castrop-Rauxel 9,3 °dH mittel
Schwerte 9,7 °dH mittel
Holzwickede 9,7 °dH mittel
Witten 8,4 °dH weich
Lünen 9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Dortmund

Unter Dortmund liegt kein Kalkgebirge, sondern ein Untergrund aus Sanden, Tonen, Mergeln und Schichten des Karbons, die aus dem alten Ruhrgebiet und dem norddeutschen Tiefland stammen. Eiszeiten und Flussläufe haben darüber junge Lockersedimente abgelagert; dazu kommen die Ruhrterrassen und sandige Ablagerungen aus den Niederungen von Emscher und Lippe. Hartes Wasser mit viel Kalk entsteht hier deshalb kaum. Die rund 7 °dH passen zu einem Gebiet, in dem Grundwasser durch sandige und mergelige Schichten läuft, ohne lange an Kalkstein gebunden zu sein. Auch die Nähe zu den eher weichen Fließgewässern der Region drückt die Härte nach unten. Dortmund liegt damit deutlich unter vielen Städten im östlichen Ruhrgebiet, wo kalkreichere Gesteine und tiefere Grundwässer oft härtere Werte liefern. Gegenüber den Nachbarn im Münsterland und am Hellweg bleibt das Wasser ebenfalls milder, weil dort teils andere Grundwasserleiter und stärker mineralisierte Zuströme wirken. Das Trinkwasser für Dortmund kommt nicht aus einem einzigen Ort, sondern aus dem Verbund der Wassergewinnung im Ruhrgebiet. Zuständig ist DEW21, die das Dortmunder Netz mit aufbereitetem Wasser aus der Region versorgt. Ein Teil stammt aus Ruhrwasser, das über Talsperren im Sauerland reguliert wird, vor allem aus dem Möhne- und dem Sorpe-System, bevor es in Wasserwerken entlang der Ruhr aufbereitet wird. Ergänzt wird das durch Grundwasser aus regionalen Gewinnungsanlagen, die in den sandigen und kiesigen Ablagerungen des Umlands liegen. Diese Mischung hält die Versorgung stabil und erklärt den weichen Wert, der in Dortmund gemessen wird. Im Vergleich zu vielen Orten in Nordrhein-Westfalen wirkt Dortmund dadurch spürbar milder. Im Bergischen Land, im Sauerland oder in Teilen des Rheinlands fällt Wasser oft deutlich härter aus, weil dort Kalk- und Mergelgesteine oder mineralreichere Grundwässer stärker prägen. Dortmund steht eher auf der weichen Seite des Bundeslandes, ähnlich wie andere Städte im nördlichen Ruhrgebiet, aber mit eigener Prägung durch Ruhr, Emscher und die großen Wasserwerke des Verbunds. Der lokale Charakter liegt also nicht nur unter der Erde, sondern auch in der regionalen Aufbereitung: Ruhrwasser, Talsperrenzufluss und Grundwasser aus der Umgebung treffen hier auf einen Untergrund, der wenig Kalk freigibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: DEW21

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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