Wasserhärte in Bottrop

PLZ 46236 · Bottrop, Nordrhein-Westfalen

8,3 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

ELE Verteilnetz GmbH

Website

Praktische Tipps bei 8,3 °dH

Spülmaschine

Bei 8,3 °dH in Bottrop reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Bottrop liegt mit 8,3 °dH 6,1 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Bottrop
8,3
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Bottrop liegt mit 8,3 °dH 6,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bottrop
8,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gladbeck 9,4 °dH mittel
Oberhausen 14,4 °dH hart
Essen 14,4 °dH hart
Mülheim an der Ruhr 11,3 °dH mittel
Gelsenkirchen 10 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bottrop

Die ELE Verteilnetz GmbH versorgt Bottrop mit Trinkwasser, das aus dem Wasserwerk Dorsten-Hardt stammt. Dort wird Grundwasser aus Brunnen im Bereich der Hardt und der Lippeaue gefördert, aufbereitet und über das Netz nach Bottrop geleitet. Das Einzugsgebiet liegt am Rand der nördlichen Ruhrgebietskante, wo sandige und kiesige Lockersedimente aus der Eiszeit das Wasser schnell versickern lassen. Solche Böden geben nur wenig Kalk und Magnesium an das Wasser ab. Darum liegt die Härte in Bottrop bei 8,3 °dH und damit im weichen Bereich. Die Lippe prägt die Region zusätzlich: Ihr Tal und die angrenzenden Niederterrassen speichern Grundwasser, das deutlich mineralärmer ist als das Wasser aus tieferen Kalk- und Mergelgebieten weiter südlich in Nordrhein-Westfalen. Bottrop unterscheidet sich damit klar von vielen Nachbarorten im Land. Im Ruhrgebiet wechseln sich weiche und mittlere Werte je nach Gewinnungsgebiet stark ab, doch Städte mit stärker kalkhaltigen Untergründen erreichen oft spürbar höhere Härten. Südlich Richtung Ruhr und Sauerland steigen die Werte meist an, weil dort karbonatische Gesteine und mergelige Schichten das Wasser stärker mit Calcium und Magnesium anreichern. Bottrop liegt dagegen auf dem Übergang zwischen der flachen Münsterländer Bucht und dem dicht bebauten Emscherraum. Unter der Stadt dominieren Sand, Kies und Lockergestein statt harter Kalkschichten. Das hält den Härtewert niedrig und gibt dem Trinkwasser einen Standortcharakter, der typisch für die nördliche Randlage des Reviers ist. Gerade dieser geologische Kontrast macht Bottrop innerhalb Nordrhein-Westfalens auffällig: nicht das Bergland, nicht die Kalkzüge, sondern die flussnahen, jungen Ablagerungen der Lippe und ihrer Niederungen prägen das Wasser.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: ELE Verteilnetz GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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