Wasserhärte in Oberhausen

PLZ 46045 · Oberhausen, Nordrhein-Westfalen

14,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH

Website

Praktische Tipps bei 14,4 °dH

Spülmaschine

Bei 14,4 °dH in Oberhausen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Oberhausen liegt mit 14,4 °dH genau im Durchschnitt (14,4 °dH).

Oberhausen
14,4
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Oberhausen liegt mit 14,4 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Oberhausen
14,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Mülheim an der Ruhr 11,3 °dH mittel
Duisburg 18 °dH hart
Bottrop 8,3 °dH weich
Essen 14,4 °dH hart
Dinslaken 11,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Oberhausen

14,4 °dH prägt Oberhausens Trinkwasser, weil die Stadt am Rand des Ruhrgebiets auf den kalkreichen Schichten des westfälischen Tieflands sitzt. Unter den Siedlungs- und Industrieböden liegen Sedimente aus Sand, Kies und mergeligen Ablagerungen, die im Wasserweg Calcium und Magnesium freisetzen. Dazu kommt die Nähe zu Ruhr und Emscher samt ihren Nebengewässern und zum Grundwasserstrom der Niederung. Dieses Rohwasser ist kein reines Quellwasser aus dem Bergland, sondern ein Gemisch aus örtlich gefördertem Grundwasser und aufbereitetem Wasser aus dem regionalen Verbund. Der Härtewert fällt deshalb deutlich höher aus als in den Mittelgebirgsrändern des Landes, wo Regenwasser über Schiefer, Grauwacke oder Basalt oft weicher bleibt. Konkretes Oberhausener Trinkwasser liefert die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft, kurz RWW, über das Netz der Oberhausener Versorgungsanlagen. Das Rohwasser stammt vor allem aus dem Verbund der Ruhrwasserwerke der Region und aus geschützten Grundwasserfassungen im Umfeld des Ruhrgebiets; nach der Aufbereitung in den Werken wird es in die Stadtteile Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld verteilt. Der Standort profitiert von der wasserwirtschaftlichen Kette entlang der Ruhr, von Uferfiltration, Brunnen und der regionalen Sicherung über Speicher und Verbundleitungen. Oberhausen steht damit nicht isoliert da, sondern hängt an einem großen System, das vom Flusswasser der Ruhr bis zu den Förderbrunnen in den Niederungen reicht. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich der Unterschied deutlich. Essen, Mülheim an der Ruhr und Duisburg liegen ebenfalls im Ruhrkorridor und bewegen sich oft in ähnlichen Härtebereichen, doch Städte mit stärkerem Anteil an bergischem oder sauerländischem Rohwasser, etwa Wuppertal, Remscheid oder Arnsberg, kommen meist weicher davon. Auch innerhalb Nordrhein-Westfalens ist Oberhausen eher auf der harten Seite, während viele Orte im Sauerland und in der Eifel niedrigere Werte haben. Der Grund liegt nicht in der Stadt selbst, sondern in ihrem Untergrund und ihrer Einbindung in die Ruhrwasserwirtschaft. Oberhausen trinkt Wasser aus einer Landschaft, die seit Jahrhunderten von Flussläufen, Niederungen und dem Austausch zwischen Grundwasser und Flusswasser geprägt ist. Genau das hinterlässt am Ende den messbaren Härteeindruck im Glas.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber