Wasserhärte in Dinslaken

PLZ 46535 · Wesel, Nordrhein-Westfalen

11,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH

Website

Praktische Tipps bei 11,9 °dH

Spülmaschine

Bei 11,9 °dH in Dinslaken: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Dinslaken liegt mit 11,9 °dH 2,5 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Dinslaken
11,9
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Dinslaken liegt mit 11,9 °dH 2,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dinslaken
11,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Voerde (Niederrhein) 12,2 °dH mittel
Rheinberg 12,1 °dH mittel
Hünxe 14 °dH mittel
Oberhausen 14,4 °dH hart
Wesel 15 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Dinslaken

11,9 °dH — was steckt dahinter? Dinslaken liegt am Rand des Niederrheins, dort, wo der Untergrund aus jungen Sanden, Kiesen und tonigen Schichten des Rheins und seiner eiszeitlichen Ablagerungen besteht. Kalkhaltige Bestandteile aus diesen Schichten lösen sich auf dem Weg zum Brunnenwasser nur mäßig, deshalb landet die Stadt bei einem mittleren Härtebereich. Der Einfluss des großen Stroms ist indirekt, aber deutlich: Der Rhein hat die Talfüllung des Kreises Wesel über Jahrtausende geprägt, dazu kommen die lockeren Böden der Weschnitz? nein, die Lippe fehlt hier nicht als prägender Nachbarfluss, sondern bildet mit ihren Niederungen südlich und östlich einen weiteren geologischen Rahmen. Zwischen Rhein, Lippe und den sandigen Terrassen des Niederrheins entsteht kein hartes Kalkwasser wie in manchen Mittelgebirgsräumen, aber auch kein besonders weiches Wasser aus reinem Sand. Dinslaken sitzt genau dazwischen, und das zeigt sich in den 11,9 °dH. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz von RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Versorgt wird Dinslaken vor allem aus dem Wasserwerk Holsterhausen in Dorsten und aus dem Wasserwerk Haltern am See, wo Grundwasser über Brunnen gefördert und nach natürlicher Reinigung aufbereitet wird. Diese Anlagen greifen auf die wasserreichen Schichten der Lippe- und Haltern-Region zu, also auf Grundwasser, das durch Sand und Kies gefiltert wurde und nicht aus einer Talsperre stammt. Der Versorger mischt die gewonnenen Mengen so, dass Dinslaken zuverlässig beliefert wird und die Wasserqualität im gesamten Stadtgebiet stabil bleibt. Gerade diese Grundwassergewinnung aus den niederrheinischen Lockersedimenten prägt den Härtewert vor Ort stärker als entfernte Oberflächengewässer. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten im Kreis Wesel liegt Dinslaken eher im mittleren Bereich. Orte mit stärkerem Einfluss des Rhein-Maas-Kalks oder mit anderen Mischungen aus Grundwasser und Oberflächenwasser erreichen teils andere Härtewerte, während Städte auf ähnlichen Sand- und Kiesablagerungen oft nahe beieinander liegen. Gegenüber weiten Teilen Nordrhein-Westfalens ist Dinslaken weder extrem weich wie manche Wasserwerke aus dem Bergland noch auffällig hart wie Regionen mit kalkreichen Gesteinen. Der Standort am nördlichen Rand des Ruhrgebiets, direkt am niederrheinischen Tiefland, sorgt damit für ein Wasser, das geologisch klar lesbar ist: geprägt von Rhein und Lippe, gewonnen aus tiefen Brunnen, geliefert von RWW und im Härtebild deutlich von den benachbarten Mittelgebirgs- und Kalkräumen des Landes abgesetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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