Wasserhärte in Alsdorf

PLZ 52477 · Städteregion Aachen, Nordrhein-Westfalen

10,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

enwor - energie und wasser vor ort GmbH

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Praktische Tipps bei 10,1 °dH

Spülmaschine

Bei 10,1 °dH in Alsdorf: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Alsdorf liegt mit 10,1 °dH 4,3 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Alsdorf
10,1
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Alsdorf liegt mit 10,1 °dH 4,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Alsdorf
10,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Baesweiler 10,5 °dH mittel
Herzogenrath 9,4 °dH mittel
Würselen 9,3 °dH mittel
Übach-Palenberg 9,8 °dH mittel
Aldenhoven 11,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Alsdorf

Alsdorf liegt mit 10,1 °dH klar über den sehr weichen Werten vieler Orte im westlichen Münsterland, bleibt aber unter den deutlich härteren Bereichen des rheinischen Braunkohlereviers und des Südkreises Aachen. Der Grund sitzt im Untergrund der Städteregion Aachen: Unter den Siedlungsflächen von Alsdorf liegen Schichten aus Kies, Sand, Ton und Mergel, dazu verkarstete und wasserführende Gesteine des Aachener Reviers, die dem Grundwasser mehr Kalk und Magnesium mitgeben als ein rein sandiger Untergrund. Auch die Nähe zum Wurmgebiet prägt die Qualität. Die Wurm sammelt Wasser aus einem Raum, in dem Löss, tertiäre Sande und kreidezeitliche Ablagerungen ineinandergreifen. Dadurch fällt der Härtewert nicht extrem aus, aber auch nicht weich. Genau diese Lage zwischen eher kalkarmen Randzonen und mineralreicheren Schichten erklärt den mittleren Messwert, der sich deutlich von vielen nördlichen NRW-Orten absetzt und zugleich etwas milder wirkt als in Teilen der Jülicher Börde oder im Umland von Aachen. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz von enwor. Der Versorger speist Alsdorf vor allem mit aufbereitetem Wasser aus eigenen Grundwassergewinnungen im Versorgungsraum der nördlichen Städteregion Aachen und ergänzt je nach Betriebszustand aus Verbundbezügen. Entscheidend sind die Brunnenanlagen im Wurmtal und in den angrenzenden Gewinnungsgebieten, wo Grundwasser aus den quartären Schichten gefasst und über Aufbereitung und Netzpumpwerke verteilt wird. Diese regionale Struktur ist typisch für den Raum Alsdorf, weil hier keine Talsperre den Ton angibt, sondern ein enges Geflecht aus Brunnen, Aufbereitung und Verbundleitungen. Die Nähe zu Baesweiler, Würselen und Herzogenrath zeigt den Charakter des Netzes: kurze Wege, lokale Gewinnung, starker Bezug zum eigenen Untergrund. Im Vergleich mit Nachbarorten zeigt sich die Lage von Alsdorf besonders deutlich. Herzogenrath und Würselen liegen im selben hydrogeologischen Gürtel und bewegen sich meist in ähnlichen Härtebereichen, während Aachen selbst je nach Netzabschnitt etwas anders ausfallen kann, weil dort mehrere Versorgungsräume ineinandergreifen. Richtung Eschweiler und in Teile des Indelandes treten oft andere Mischungen auf, weil dort Bergbaufolgen, Grundwassersteuerung und andere Gewinnungsräume stärker hineinspielen. Alsdorf steht damit zwischen den Welten: kein weiches Eifelwasser, kein hartes Kalkhochlandwasser, sondern ein stabiler Mittelwert aus regionalem Grundwasser und mineralreichen Schichten des Aachener Reviers. Wer hier den Hahn aufdreht, bekommt Wasser aus einem Versorgungsraum, der eng mit der Geologie unter den ehemaligen Gruben, den Wurm-Niederungen und den gewachsenen Siedlungsachsen der nördlichen Städteregion verbunden ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: enwor - energie und wasser vor ort GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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