Wasserhärte in Aschbach

PLZ 67753 · Kusel, Rheinland-Pfalz

11,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 11,5 °dH

Spülmaschine

Bei 11,5 °dH in Aschbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Aschbach liegt mit 11,5 °dH 1,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Aschbach
11,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Aschbach liegt mit 11,5 °dH 3,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Aschbach
11,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hinzweiler 11,7 °dH mittel
Nerzweiler 12 °dH mittel
Wolfstein 11,5 °dH mittel
Offenbach-Hundheim 12,6 °dH mittel
Oberweiler-Tiefenbach 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Aschbach

Aschbach liegt beim Trinkwasser etwas über dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt: 11,5 °dH ist mittelhart, während vielerorts im Land auch deutlich weichere Werte aus dem Hunsrück, der Eifel oder dem Pfälzerwald ankommen. Der Grund sitzt buchstäblich im Untergrund des westlichen Kuseler Berglandes. Dort prägen Buntsandstein, Ton- und Mergelschichten sowie wechselnde Schutt- und Verwitterungsdecken das Wasser. Auf seinem Weg durch diese Gesteine nimmt das Grundwasser Calcium und Magnesium auf, aber nicht in dem Maß, wie es in kalkreichen Regionen geschieht. Darum bleibt Aschbach im Mittelfeld: härter als manche Quellen aus den höher gelegenen Waldgebieten, doch spürbar weicher als Orte auf besonders kalkigen Böden weiter südlich und östlich im Land. Das Tal des Aschbachs selbst liefert keine großen Oberflächenwassermengen, sondern vor allem den geologischen Rahmen, in dem Niederschläge versickern und als Brunnenwasser wieder auftauchen. Das Trinkwasser für Aschbach wird über den örtlichen Verbund des Zweckverbands Wasserversorgung Westpfalz bereitgestellt, der die Ortschaft aus Grundwasserfassungen und Tiefbrunnen im regionalen Versorgungsnetz speist. Typisch für den Landkreis Kusel sind kleine, technisch gut eingebundene Gewinnungsanlagen statt großer Talsperren. Das Wasser stammt aus geschützten Quell- und Brunnengebieten im westpfälzischen Mittelgebirge, wird aufbereitet und über Leitungen ins Dorf gedrückt. Diese Struktur macht den Ort unabhängiger von großen Flusswasserwerken am Rhein und näher an den lokalen Gesteinen, die den Härtegrad mitbestimmen. Anders als in manchen Nachbargemeinden, die stärker von einzelnen Quellen oder Mischungen aus mehreren Teilnetzen abhängen, läuft Aschbach über ein Netz, das auf regionale Grundwasservorkommen setzt. Im Vergleich zu den Nachbarorten im Kuseler Land wirkt Aschbach damit weder extrem weich noch auffallend hart. Orte mit stärker sandstein- und waldgeprägtem Einzugsgebiet liegen oft etwas niedriger, Gemeinden mit mehr Muschelkalk- oder Lössanteil etwas höher. Genau dazwischen steht Aschbach. Auch gegenüber dem übrigen Rheinland-Pfalz ist das ein typisches Bild für den Nordwesten des Landes: nicht die milden Härtewerte aus den Hochwald- und Eifelzonen, aber auch nicht die ausgeprägte Kalkprägung mancher Lagen im Süden und Osten. Die Lage zwischen den Hügeln von Kusel, fern größerer Flüsse wie Glan oder Lauter als Trinkwasserquelle, sorgt dafür, dass hier vor allem das lokale Grundwasser zählt. So entsteht ein Profil, das klar nach Westpfalz klingt und sich von den benachbarten Orten nur im Detail, nicht im Prinzip, unterscheidet.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber