Wasserhärte in Aschheim

PLZ 85609 · München, Bayern

15,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke München

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Praktische Tipps bei 15,6 °dH

Spülmaschine

Bei 15,6 °dH in Aschheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Aschheim liegt mit 15,6 °dH 1,7 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Aschheim
15,6
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Aschheim liegt mit 15,6 °dH 0,9 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Aschheim
15,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kirchheim b.München 16 °dH hart
Feldkirchen 16 °dH hart
Unterföhring 15,4 °dH hart
Haar, St 16 °dH hart
Ismaning 15,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Aschheim

Aschheim liegt beim Trinkwasser spürbar über dem bayerischen Durchschnitt und auch über vielen Orten im Münchner Umland. Mit 15,6 °dH zählt das Wasser hier zu den harten Wässern. Der Grund liegt im Untergrund des Münchner Schotterraums: mächtige Eiszeitablagerungen aus Kies, Sand und Schotter lassen zwar viel Wasser versickern, liefern aber selbst wenig weiche Mineralik. Auf dem Weg durch diese Schichten nimmt das Grundwasser vor allem Calcium und Magnesium auf. Darum fällt das Wasser in Aschheim deutlich härter aus als in Regionen mit Quellwasser aus den Alpen oder aus tieferen, stärker geschützten Einzugsgebieten. Der Unterschied zu Nachbarorten im Landkreis München ist oft klein, aber spürbar: Im Osten und Norden des Landkreises, wo ebenfalls der Schotterkörper der Münchner Ebene prägt, bleibt die Härte hoch, während Orte mit alpinem Mischwasser oder starkem Fernwasseranteil meist weicheres Wasser haben. Es ist also die Geologie vor der Haustür, nicht ein einzelner Fluss, die den Wert bestimmt. Das Trinkwasser kommt aus dem Verbund der Münchner Wasserversorgung, die in dieser Region vor allem Grundwasser aus den Gewinnungsgebieten im Süden und Südwesten der Stadt nutzt. Entscheidend sind die Schutz- und Gewinnungsfelder im Mangfalltal und im Loisachtal, ergänzt durch weitere Brunnenfelder und die Aufbereitung im Netzverbund. Aschheim wird nicht aus einer örtlichen Quelle gespeist, sondern aus diesem großräumigen System, das über Leitungen in den Landkreis München hineinliefert. Die Mischung aus gefasstem Grundwasser und aufbereitetem Quellwasser sorgt für eine sehr sichere Versorgung, aber eben auch für Unterschiede je nach Leitungsnetz und Mischanteil. In Aschheim bleibt der Mineralgehalt hoch genug, um den Härtebereich hart zu erreichen. Der Vergleich mit Bayern zeigt den Standort klar: Viele Regionen im Norden und Osten des Freistaats haben anderes Gestein, oft Buntsandstein, Keuper oder Jura, und damit Wasser mit anderer Mineralzusammensetzung. Aschheim steht dagegen mitten im Einfluss des Münchner Schotterkörpers, der seit der Eiszeit die Wasserchemie prägt. Gegenüber den alpennahen Gemeinden südlich von München ist das Wasser hier weniger weich, weil der direkte Anteil frischer, kalkarmer Quellzuflüsse fehlt. Gegenüber innerstädtischen Münchner Vierteln liegt Aschheim je nach Netzabschnitt meist ähnlich bis etwas härter, weil der Landkreis am selben großen Versorgungsraum hängt, der Untergrund aber lokal die letzten Nuancen setzt. So entsteht ein klarer Ortston im Glas: geprägt von Schotter, Grundwasser und dem weiten Versorgungsnetz der Münchner Wasserwerke.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke München

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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