Wasserhärte in Aspisheim

PLZ 55459 · Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz

19 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Sprendlingen-Gensingen

Website

Praktische Tipps bei 19 °dH

Spülmaschine

Bei 19 °dH in Aspisheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Aspisheim liegt mit 19 °dH 5,7 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Aspisheim
19
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Aspisheim liegt mit 19 °dH 4,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Aspisheim
19
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Horrweiler 19 °dH hart
Welgesheim 18,1 °dH hart
Gensingen 13,8 °dH mittel
Ockenheim 19 °dH hart
Ober-Hilbersheim 19,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Aspisheim

Aspisheim bezieht sein Trinkwasser über die Verbandsgemeindewerke Sprendlingen-Gensingen, die das Netz in den Ortslagen des südlichen Landkreis Mainz-Bingen versorgen. Das Wasser stammt aus dem regionalen Grundwasserraum des rheinhessischen Hügellandes, gespeist aus Förderbrunnen im Selztal und aus weiteren Gewinnungsanlagen im Umland von Sprendlingen und Gensingen. Diese Brunnen greifen auf Schichten aus Löss, Mergel und kalkhaltigen Sedimenten des Mainzer Beckens zu. Auf dem Weg durch diese Gesteine löst das Wasser viel Calcium und Magnesium. Darum liegt Aspisheim bei 19 °dH im harten Bereich. Der geologische Untergrund prägt das Wasser stärker als ein einzelner Fluss. Dennoch spielt die Selz als wichtigste Vorflut des Gebiets eine zentrale Rolle, weil ihr Tal die Grundwasserführung und die Lage der Fassungen bestimmt. Aspisheim sitzt auf den welligen Höhen zwischen Bingen, Sprendlingen und Gensingen, dort, wo die offenen Lössflächen des rheinhessischen Tafel- und Hügellandes in die Randzonen des Nahebeckens übergehen. Genau diese Mischzone liefert den harten Charakter. Löss speichert Kalk aus den Staubablagerungen der Eiszeiten, darunter liegen mergelige und kalkreiche Schichten, die das Wasser mineralisch aufladen. Deshalb fällt der Härtewert hier spürbar höher aus als in Teilen der Eifel oder im Hunsrück, wo weiche Mittelgebirgswässer aus Schiefer, Sandstein oder Talsperren dominieren. Auch viele Orte im weiteren Rheinland-Pfalz liegen deutlich unter diesem Niveau, besonders dort, wo Quellwasser aus silikatischen Gesteinen gefasst wird. Aspisheim bleibt dagegen klar rheinhessisch geprägt: trockenes Hügelland, kalkreicher Untergrund, hartes Grundwasser. Gegenüber den Nachbarorten zeigt sich der Unterschied schon im Netzgebiet. In Sprendlingen und Gensingen kommt das Wasser aus demselben regionalen Verband, doch die örtlichen Mischungen und Brunnenanbindungen können leicht andere Werte ergeben. Nach Westen hin, Richtung Bingen und Nahetal, werden die Versorgungsbedingungen stärker von Talräumen und anderen Gewinnungsgebieten beeinflusst. Aspisheim steht damit an einem typischen Rheinhessen-Punkt: kein Talsperrenwasser aus den Mittelgebirgen, kein weiches Quellwasser aus Waldlagen, sondern mineralreiches Grundwasser aus den kalkführenden Schichten unter den Weinbergen und Ackerflächen des Landkreises Mainz-Bingen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Sprendlingen-Gensingen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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