Wasserhärte in Bischofsheim i.d.Rhön, St

PLZ 97653 · Rhön-Grabfeld, Bayern

22 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 22 °dH

Spülmaschine

Bei 22 °dH in Bischofsheim i.d.Rhön, St: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Bischofsheim i.d.Rhön, St liegt mit 22 °dH 4,7 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Bischofsheim i.d.Rhön, St
22
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Bischofsheim i.d.Rhön, St liegt mit 22 °dH 7,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bischofsheim i.d.Rhön, St
22
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Forst Schmalwasser-Nord 22 °dH hart
Sandberg 22 °dH hart
Burgwallbacher Forst 22 °dH hart
Schönau a.d.Brend 22 °dH hart
Gersfeld (Rhön) 18,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Bischofsheim i.d.Rhön, St

Bischofsheim i.d.Rhön, St liegt beim Trinkwasser deutlich über vielen Orten im bayerischen Durchschnitt, denn 22 °dH sind hart und passen zur Geologie der Hochrhön. Während manche Nachbarn im Landkreis Rhön-Grabfeld von weicheren Mischwässern aus tieferen Grundwasserleitern profitieren, prägen hier die Basaltkuppen und die kalkhaltigen Schichten der Rhön das Wasser stark. Regen sickert durch klüftiges Vulkangestein, nimmt unterwegs Calcium und Magnesium auf und gelangt so mit spürbarer Mineralfracht in die Quellen und Brunnen. Die Lage am Rand des Biosphärenreservats Rhön, nahe der Wasserscheiden zwischen Sinn, Brend und Streu, sorgt dafür, dass das Trinkwasser nicht aus einem großen Flusssystem kommt, sondern aus lokalen Quellgebieten im Bergland. Genau diese geologischen Wege machen das Wasser härter als in vielen Tälern Unterfrankens und auch deutlich kantiger als in etlichen Orten des übrigen Bayern. Versorgt wird Bischofsheim i.d.Rhön, St vom regionalen Netz der Rhön-Maintal-Gruppe, die im Stadtgebiet und den umliegenden Ortsteilen auf Quellwasser und Brunnen aus dem Rhöner Bergland setzt. Entscheidend sind die Fassungen aus den höher gelegenen Einzugsgebieten der Hochrhön, aus denen das Wasser über Leitungen und Speicher ins Ortsnetz gelangt. Die Versorgung ist damit eng an die Landschaft gebunden. Keine Fernleitung aus einem großen Flusstal, sondern Wasser aus unmittelbarer Umgebung. Das unterscheidet den Ort von vielen Gemeinden weiter südlich in Bayern, wo weichere Mischwässer aus anderen hydrogeologischen Räumen eingespeist werden. Hier dominieren die lokalen Quellen, und die Spuren von Basalt, Dolomit und Kalk bleiben im Wasser deutlich lesbar. Auch im direkten Vergleich mit Nachbarorten zeigt sich das. Richtung Sandberg, Oberelsbach oder den höher gelegenen Rhönorten bleibt das Wasser ebenfalls vom Mittelgebirge geprägt, doch Bischofsheim i.d.Rhön, St liegt so, dass die Quellhorizonte des Rhönmassivs besonders stark durchschlagen. Richtung Bad Neustadt an der Saale oder in die tieferen Lagen des Grabfelds werden die Werte oft moderater, weil dort andere Grundwasserleiter und Mischungen aus den Talräumen eine Rolle spielen. Bischofsheim steht damit für ein typisches Rhöner Wasser: klar aus der Landschaft geboren, mineralisch geprägt und deutlich härter als der bayerische Gesamtton.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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