Wasserhärte in Christinenthal

PLZ 25593 · Steinburg, Schleswig-Holstein

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Unteres Störgebiet

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Christinenthal: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Christinenthal liegt mit 10,7 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Christinenthal
10,7
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Christinenthal liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Christinenthal
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Looft 10 °dH mittel
Oldenborstel 10 °dH mittel
Schenefeld 10,7 °dH mittel
Reher 10,7 °dH mittel
Pöschendorf 10,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Christinenthal

Unter Christinenthal liegt eine flache Grundmoräne aus der Eiszeit. Das Land in Steinburg wurde von Gletschern aus Skandinavien zusammengeschoben und später von Schmelzwässern mit Sand, Kies und etwas Mergel überdeckt. In dieser jungen Landschaft steckt nur wenig Kalk im Boden, zugleich aber genug mineralische Beimengung aus Geschiebelehm und Moränenmaterial, um das Wasser nicht weich werden zu lassen. Der Härtewert von 10,7 °dH passt zu diesem Untergrund: nicht von Kreide geprägt wie an der Ostseeküste, aber auch nicht so weich wie in stark sandigen Niederungsräumen. Die Nähe zur Stör und zu den Niederungen des Kreises bringt zusätzliche Durchmischung aus Grundwasser, das durch sandige Schichten fließt und unterwegs Mineralstoffe aufnimmt. Das Trinkwasser kommt hier aus dem Netz des Wasserverbandes Unteres Störgebiet, der die Orte im südlichen Kreis Steinburg über eigene Grundwasserbrunnen versorgt. Gefördert wird aus tieferen, geschützten Sand- und Kieshorizonten im Einzugsgebiet der Stör, wo das Wasser langsam durch eiszeitliche Sedimente sickert, bevor es aufbereitet und verteilt wird. Keine Talsperre, keine Fernleitung aus dem Norden, sondern regionales Grundwasser aus Brunnenfeldern in der Niederung. Genau darin liegt der Unterschied zu vielen Orten in Schleswig-Holstein: An der Westküste und auf manchen Geestflächen ist das Wasser oft deutlich weicher, in den Kreisen mit kalkreichen Schichten oder stärker mineralisierten Grundwasservorkommen fällt es härter aus. Christinenthal steht mit 10,7 °dH in der mittleren Zone und liegt damit spürbar über sehr weichen Marschgebieten, aber unter Orten, in denen Kalk- und Mergelschichten das Wasser noch stärker anreichern. Auch im direkten Umfeld zeigt sich das Muster. In kleineren Siedlungen rund um Itzehoe, Hohenlockstedt oder Wrist prägen dieselben eiszeitlichen Ablagerungen das Wasserbild, doch die genaue Härte schwankt je nach Brunnenstandort und Schichttiefe. Christinenthal bezieht sein Wasser aus einem regionalen System, das auf die sandigen, moränigen Böden der Störlandschaft angewiesen ist. Darum bleibt der Wert stabil im mittleren Bereich und hebt sich von den besonders weichen Wassern der nordfriesischen und südholsteinischen Niederungen ab. Der Ort sitzt damit auf einer typischen Steinburger Mischung aus Sand, Geschiebelehm und vereinzelten kalkhaltigen Einschlüssen, die den Charakter des Trinkwassers bis heute bestimmen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Unteres Störgebiet

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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