Wasserhärte in Schleswig-Holstein
Durchschnittliche Wasserhärte:
13,9 °dH
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Landkreise in Schleswig-Holstein
| Landkreis | Durchschnitt | Bereich |
|---|---|---|
| Dithmarschen | 14 °dH | mittel |
| Flensburg (kreisfrei) | 8 °dH | weich |
| Herzogtum Lauenburg | 10,6 °dH | mittel |
| Kiel (kreisfrei) | 19,4 °dH | hart |
| Lübeck (kreisfrei) | 16 °dH | hart |
| Neumünster (kreisfrei) | — | |
| Nordfriesland | 10,2 °dH | mittel |
| Ostholstein | 18,1 °dH | hart |
| Pinneberg | 15,6 °dH | hart |
| Plön | 16 °dH | hart |
| Rendsburg-Eckernförde | 14 °dH | mittel |
| Schleswig-Flensburg | 11 °dH | mittel |
| Segeberg | 11,9 °dH | mittel |
| Steinburg | 9 °dH | mittel |
| Stormarn | 12,4 °dH | mittel |
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Größte Städte in Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein liegt mit einem Landesdurchschnitt von knapp 14 Grad deutscher Härte genau im deutschen Mittelfeld. Das nördlichste Bundesland hat damit weder besonders weiches noch besonders hartes Wasser, zeigt aber bei näherer Betrachtung interessante regionale Muster, die eng mit der Landschaftsgeschichte nach der letzten Eiszeit zusammenhängen.
Die Landschaft Schleswig-Holsteins ist ein Produkt der pleistozänen Gletscher, die hier Moränen, Sandflächen und Seenbecken hinterlassen haben. Diese geologische Zweiteilung prägt auch das Wasser: Im Westen, in der Marsch und auf der Geest entlang der Nordseeküste, dominieren sandige Böden, die wenig Kalk enthalten. Das Grundwasser aus diesen Schichten bleibt weich, Werte unter 10 Grad sind in manchen Gemeinden des Kreises Dithmarschen oder Nordfriesland keine Seltenheit.
Ostholstein und die Hügellandschaft rund um Kiel, Plön und den Kreis Segeberg zeigen dagegen höhere Werte. Hier haben die Gletscher Kalkgestein und mergelige Böden aufgearbeitet und abgelagert — Moränenrücken aus kalkreichem Material, die das Grundwasser mit Calcium anreichern. Rund um den Plöner See, an der Schlei und in Teilen des Herzogtum Lauenburg liegen die Härtewerte zwischen 15 und 20 Grad.
Die Eider und die Treene entwässern den geestgeprägten Mittelteil des Landes mit eher weicherem Wasser. Die Trave, die durch Lübeck fließt, kommt aus dem östlichen Hügelland und führt etwas härteres Wasser. Die Ostseeküste selbst liefert keinen direkten Einfluss auf das Trinkwasser, das in der Regel aus Grundwasserbrunnen oder aus dem regionalen Verbundnetz des Landes stammt.
Das Wasser in Kiel, Lübeck und Flensburg ist gut aufbereitetes Grundwasser mit moderaten Härtewerten, die das Alltagsleben kaum belasten. Das weichste Wasser im Bundesland mit unter 6 Grad kommt aus einigen Gemeinden in der Geest — dort ist Entkalkung überflüssig. Im Osten des Landes reichen die Maximalwerte bis 20 Grad, was den Einsatz von Entkalkungsmitteln in Geräten bei häufiger Nutzung sinnvoll macht.
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