Wasserhärte in Deutsch-luxemburgisches Hoheitsgebiet

8,1 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel

Website

Praktische Tipps bei 8,1 °dH

Spülmaschine

Bei 8,1 °dH in Deutsch-luxemburgisches Hoheitsgebiet reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Saarland

Deutsch-luxemburgisches Hoheitsgebiet liegt mit 8,1 °dH genau im Durchschnitt (8,4 °dH).

Deutsch-luxemburgisches Hoheitsgebiet
8,1
Saarland
8,4

Vergleich mit Deutschland

Deutsch-luxemburgisches Hoheitsgebiet liegt mit 8,1 °dH 6,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Deutsch-luxemburgisches Hoheitsgebiet
8,1
Deutschland
14,7

Wissenswertes über das Wasser in Deutsch-luxemburgisches Hoheitsgebiet

22,7 °dH — was steckt dahinter? Im Deutsch-luxemburgischen Hoheitsgebiet sitzt das Trinkwasser auf einem Fundament aus Kalkstein, Mergel und löslichen Sedimenten des Muschelkalks und der benachbarten Buntsandsteinlandschaft. Entlang von Mosel, Saar und den kleinen Seitentälern lösen sich Calcium- und Magnesiumverbindungen aus dem Gestein, bevor das Wasser über Quellen und Grundwasserleiter gefasst wird. Genau diese geologische Bühne prägt den Härtewert im westlichen Saarland, auch wenn der örtliche Messwert hier mit 8,1 °dH klar im weichen Bereich liegt. Der geringe Härtegrad passt zu einem Mischwasser aus landschaftsnahen, vergleichsweise mineralarmen Fassungen und nicht zu tief aus Kalkschichten angereichertem Wasser. Prägend sind die Talräume bei Perl, Nennig und Besch, wo Niederschläge rasch in die porösen Schichten einsickern und nur wenig Kalkfracht mitnehmen. Das Trinkwasser stammt aus den Anlagen des Wasserzweckverbands Untere Mosel, der die Ortsteile im Grenzraum über eigene Brunnen und Quellfassungen versorgt und zusätzlich Wasser aus dem regionalen Verbund einbindet. Entscheidend sind Grundwasserfassungen im Moseltal und in den randnahen Hochlagen, ergänzt durch Mischungen aus mehreren Gewinnungsgebieten, bevor das Wasser in die Leitungsnetze von Merzig-Wadern eingespeist wird. Diese Herkunft ist ortsnah und stark von den Talauen geprägt, nicht von großen Talsperren wie in anderen Teilen des Landes. Dadurch bleibt der Mineraliengehalt niedriger als in Orten, die direkt aus kalkreichen Tiefbrunnen oder aus härteren Verbundsystemen beliefert werden. Gegenüber vielen Nachbarorten im Saarland fällt das Deutsch-luxemburgische Hoheitsgebiet mit seinem weicheren Wasser auf. In Teilen von Saarlouis, Neunkirchen oder im Saarbrücker Umland liegen die Härtewerte oft höher, weil dort andere Grundwasserleiter und stärker kalkführende Schichten dominieren. Der Grenzraum an der Mosel wirkt dagegen geologisch gemischt und wasserwirtschaftlich kleinteiliger. Perl, Nennig, Besch und die umliegenden Höhenzüge bringen ein Trinkwasser hervor, das im regionalen Vergleich feiner mineralisiert ist. Im Landkreis Merzig-Wadern bleibt dieser Ort damit ein Sonderfall zwischen Moseltal, Kalkbändern und den sandigeren Randlagen des Saarlandes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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