Wasserhärte in Dodenburg

PLZ 54518 · Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz

7,1 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Wittlich-Land

Website

Praktische Tipps bei 7,1 °dH

Spülmaschine

Bei 7,1 °dH in Dodenburg reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Dodenburg liegt mit 7,1 °dH 6,2 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Dodenburg
7,1
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Dodenburg liegt mit 7,1 °dH 7,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dodenburg
7,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Heckenmünster 7,9 °dH weich
Heidweiler 9,2 °dH mittel
Dierscheid 7 °dH weich
Gladbach 9,2 °dH mittel
Dreis 9,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Dodenburg

Der Landkreis Bernkastel-Wittlich liegt geologisch an einer Nahtstelle aus Schieferbergen, Buntsandstein und jungen Talablagerungen. Zwischen Mosel, Eifelrand und den kleinen Seitentälern prägen verwitterte Schiefer und Sandsteine das Grundwasser deutlich stärker als kalkreiche Schichten. Genau deshalb fällt das Trinkwasser in Dodenburg mit 7,1 °dH weich aus: Das Wasser nimmt auf seinem Weg aus dem Untergrund nur wenig Calcium und Magnesium auf. In dieser Ecke der Eifel sorgen zudem die eher sauren, nährstoffarmen Böden und die relativ kurzen Fließwege dafür, dass sich die Mineralisierung niedrig hält. Anders als in vielen Orten der Vorderpfalz oder im Kalkgürtel an anderen Rheinabschnitten fehlt hier der geologische Nachschub an gelösten Härtebildnern. Auch die kleinen Bachläufe und Quellmulden rund um die Gemeinde speisen überwiegend Wasser aus dem lokalen Grundwasserspeicher, nicht aus hartem Karstwasser. Dodenburg wird über das Leitungsnetz der Verbandsgemeindewerke Wittlich-Land versorgt. Das Trinkwasser stammt aus regionalen Brunnen und Quellfassungen im Verbandsgebiet, die in das gemeinsame Netz eingespeist werden; die Aufbereitung bleibt bei diesem weichen Rohwasser vergleichsweise gering. Die Versorgung ist damit klar auf die eigene Landschaft zugeschnitten und nicht auf Fernwasser aus großen Talsperren angewiesen. Der Unterschied zu benachbarten Orten in den höher gelegenen Eifelbereichen ist spürbar: Dort schwanken die Werte je nach Untergrund stärker, während Dodenburg mit seinem ruhigen, weichen Wasserprofil ziemlich konstant bleibt. Auch im Vergleich zu vielen Teilen von Rheinland-Pfalz, wo kalkreichere Schichten im Rhein-Main-Gebiet oder in Teilen der Südpfalz deutlich härteres Wasser liefern, liegt Dodenburg eher auf der weichen Seite. Das macht den Ort wasserchemisch zu einem typischen Beispiel für den nördlichen Hunsrück- und Eifelrand: wenig Kalk im Boden, wenig Härte im Glas.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Wittlich-Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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