Wasserhärte in Ebergötzen

PLZ 37136 · Göttingen, Niedersachsen

18,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Göttingen AG

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Praktische Tipps bei 18,5 °dH

Spülmaschine

Bei 18,5 °dH in Ebergötzen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Ebergötzen liegt mit 18,5 °dH 5,5 °dH über dem Durchschnitt (13 °dH).

Ebergötzen
18,5
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Ebergötzen liegt mit 18,5 °dH 3,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ebergötzen
18,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Krebeck 18,5 °dH hart
Seeburg 14,8 °dH hart
Landolfshausen 17,6 °dH hart
Waake 16,8 °dH hart
Bodensee 19 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ebergötzen

Der Landkreis Göttingen liegt an einer geologisch wechselvollen Nahtstelle zwischen dem Leinegraben und den von Kalk, Mergel und Sandstein geprägten Hügelländern des südlichen Niedersachsen. Genau dort, wo sich Muschelkalkzüge, Lössdecken und tonige Schichten abwechseln, löst Grundwasser auf seinem Weg durch den Untergrund viel Calcium und Magnesium aus dem Gestein. Auch die Bäche und Flüsse der Umgebung, vor allem der Leine-Zuflussraum und die kleineren Gewässer aus dem Eichsfeldvorland, speisen kein weiches, sondern mineralreiches Wasser in die regionale Trinkwassergewinnung. Ebergötzen liegt mitten in diesem Kalk- und Lössgürtel am Rand des Göttinger Beckens. Der Härtewert von 18,5 °dH passt zu dieser Landschaft: Die Böden sind nicht nur fruchtbar, sondern auch reich an karbonathaltigen Ablagerungen, die das Wasser auf dem Weg zu den Brunnen deutlich anreichern. Gegenüber Orten auf den sandigeren Hochflächen Niedersachsens fällt Ebergötzen damit klar härter aus, weil dort weniger gelöste Mineralien ins Wasser gelangen. Das Trinkwasser für Ebergötzen stammt aus dem Netz des Wasserverbandes und wird aus regionalen Grundwasserbrunnen im Zuständigkeitsgebiet des Versorgers eingespeist. Zuständig ist die Stadtwerke Göttingen AG im Verbund mit der lokalen Wasserversorgung des Landkreises Göttingen; das Netz wird aus Brunnenanlagen im Raum Duderstadt und dem südöstlichen Kreisgebiet sowie aus weiteren Mischwasserzonen im Versorgungsraum gespeist. Talsperrenwasser spielt hier keine prägende Rolle. Der Ort hängt an einem Versorgungssystem, das auf tiefere Grundwasserleiter setzt, nicht auf oberflächennahe, weiche Zuflüsse. Genau deshalb bleibt der Härtewert stabil im harten Bereich und schwankt deutlich weniger als in Gegenden, die stärker von Harzwasser oder von weicheren Sand- und Moorgebieten geprägt sind. Der Unterschied zu den Nachbarorten zeigt sich im Detail. Richtung Göttingen und in Teilen des Leinetals mischen sich teils andere Rohwasserquellen und geologische Schichten ein, wodurch die Wasserhärte örtlich niedriger ausfallen kann. Nach Osten hin, in Richtung Duderstadt und ins Eichsfeld, bleiben die Werte ebenfalls mineralreich, doch je nach Brunnenfeld und Schichtfolge verändert sich das Verhältnis von Calcium und Magnesium. Ebergötzen liegt genau in einem Bereich, in dem kalkige Untergründe und landwirtschaftlich geprägte Lössböden das Wasser besonders deutlich prägen. Im Vergleich zum niedersächsischen Norden mit seinen weichen, sandigen Grundwasserleitern und den oft deutlich geringeren Härtegraden steht der Ort damit auf der harten Seite der Wasserkarte. Das ist kein Zufall, sondern ein direktes Ergebnis der Landschaft unter den Feldern, den Hängen und den Brunnen des Landkreises Göttingen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Göttingen AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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