Wasserhärte in Eitting

PLZ 85462 · Erding, Bayern

16,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Erdinger Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 16,3 °dH

Spülmaschine

Bei 16,3 °dH in Eitting: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Eitting liegt mit 16,3 °dH 1 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Eitting
16,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Eitting liegt mit 16,3 °dH 1,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Eitting
16,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Berglern 16,1 °dH hart
Oberding 16,3 °dH hart
Erding, GKSt 20 °dH hart
Fraunberg 20,1 °dH hart
Wartenberg 17,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Eitting

Eitting liegt mit 16,3 °dH deutlich über dem bayerischen Durchschnitt und auch über vielen Orten im Erdinger Raum. Der Grund liegt im Untergrund des nördlichen Erdinger Beckens: mächtige Schotter- und Sandlagen aus eiszeitlichen Ablagerungen treffen hier auf kalkreiche Kiese und Sedimente, die dem Wasser viel Calcium und Magnesium mitgeben. Das Trinkwasser bleibt dadurch hart, während es in tieferen, stärker geschützten Grundwasserleitern anderer Landesteile oft deutlich weicher ausfällt. Die Nähe zu den Niederungen von Sempt und Isar, zu den breiten Schotterflächen zwischen Erding, Freising und Moosburg sowie zu den gut durchlässigen Böden des Voralpenvorlands prägt die Mineralisierung spürbar. Eitting trinkt also kein oberflächlich geprägtes Flusswasser, sondern vor allem Grundwasser aus einem geologisch kalkreichen Vorrat, der auf dem Weg durch Kies und Schotter viele Mineralstoffe aufnimmt. Versorgt wird Eitting vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Erdinger Gruppe. Das Wasser stammt aus dem Verbundgebiet der Erdinger Trinkwassergewinnung, gespeist aus Tiefbrunnen im Raum zwischen Erding und den nördlichen Schotterflächen. Diese Brunnen erschließen mehrere Grundwasserhorizonte, die unter den kiesigen Ablagerungen des Isar- und Semptgebietes liegen. Talsperren spielen hier keine Rolle; entscheidend sind die lokalen Brunnen und das natürliche Grundwasserreservoir des Erdinger Beckens. Von dort gelangt das Wasser über das Netz des Versorgers nach Eitting und in die umliegenden Orte des Landkreises Erding. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich Eitting damit als klassischer Standort mit hartem, mineralreichem Wasser. Orte mit stärkerem Einfluss von jüngeren, weniger kalkreichen Schichten oder mit anderer Brunnenmischung liegen oft niedriger. Auch innerhalb Bayerns fällt Eitting eher in das hartwassergeprägte Spektrum des nördlichen Voralpenlandes und der Schotterlandschaften, während viele Regionen im Bayerischen Wald, im Frankenwald oder in Teilen Südbayerns weichere Werte erreichen. Der Unterschied kommt nicht von der Leitung, sondern vom Boden darunter. Eitting steht auf einem Untergrund, der dem Wasser auf seinem Weg durch Kies, Sand und kalkhaltige Sedimente spürbar mehr Härte mitgibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Erdinger Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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