Wasserhärte in Engelsbrand

PLZ 75331 · Enzkreis, Baden-Württemberg

10,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG

Website

Praktische Tipps bei 10,4 °dH

Spülmaschine

Bei 10,4 °dH in Engelsbrand: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Engelsbrand liegt mit 10,4 °dH 5,5 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Engelsbrand
10,4
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Engelsbrand liegt mit 10,4 °dH 4,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Engelsbrand
10,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Birkenfeld 12,2 °dH mittel
Neuenbürg 13,1 °dH mittel
Schömberg 6,6 °dH weich
Unterreichenbach 11,6 °dH mittel
Höfen an der Enz 8,1 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Engelsbrand

Engelsbrand bezieht sein Trinkwasser über die Stadtwerke Pforzheim, die im nördlichen Schwarzwald und im Enzkreis mehrere eigene Gewinnungsgebiete betreiben. Für den Höhenort zwischen Salmbach, Grunbach und Mooswiese stammt das Wasser vor allem aus Quellfassungen und Brunnen in den Buntsandstein- und Gneisbereichen des Nordschwarzwalds, ergänzt durch gemischte Aufbereitung und Verbundleitungen aus dem Pforzheimer Versorgungsnetz. Diese Mischung trifft auf ein Gebiet, in dem der Untergrund wenig kalkreich ist: Sandstein, verwitterte Deckschichten und saure Waldstandorte prägen die Landschaft, während nährstoffarme Bachläufe wie die kleinen Zuflüsse zum Kämpfelbach und zur Würm kaum Härtebildner mitbringen. Genau deshalb liegt Engelsbrand mit 10,4 °dH im mittleren Bereich und nicht höher, obwohl im Umland viele Siedlungen ebenfalls auf Schwarzwaldwasser angewiesen sind. Der Härtewert passt zum geologischen Übergang am Nordrand des Schwarzwalds. In den höher gelegenen Lagen rund um Engelsbrand dominiert Buntsandstein, der Regenwasser schnell versickern lässt und nur wenig Calcium und Magnesium abgibt. Erst weiter Richtung Enz und Neckar nimmt der Kalkanteil im Untergrund zu, und die Werte steigen spürbar. Engelsbrand bleibt davon teilweise verschont, weil das Wasser aus den Quellhorizonten des Schwarzwalds kommt und nicht aus den kalkreichen Muschelkalk- und Keuperräumen weiter nördlich. Auch gegenüber Nachbarorten zeigt sich der Unterschied deutlich: Orte im Pforzheimer Umland mit stärkerem Anteil an Mischwasser und tiefer liegenden Einzugsgebieten erreichen oft höhere Härten, während Höhenlagen wie Engelsbrand, Salmbach oder Grunbach vom weichen Waldwasser profitieren. Baden-Württemberg insgesamt ist viel heterogener, denn zwischen Schwarzwald, Kraichgau und Schwäbischer Alb schwanken die Werte stark. Damit steht Engelsbrand an einer typischen Wasserscheide des Enzkreises. Das Trinkwasser ist nicht das Produkt eines großen Sees oder einer fernen Talsperre, sondern eines Netzes aus Schwarzwaldquellen, lokalen Brunnen und dem Anschluss an den Pforzheimer Verbund. Diese Herkunft erklärt den mittleren Härtegrad ebenso wie den klaren regionalen Charakter: kein kalkreiches Neckarwasser, kein Albwasser, sondern Wasser aus den kristallinen und sandsteinreichen Hochlagen zwischen Würm, Enz und Nagold. Wer in Engelsbrand den Hahn aufdreht, erhält damit ein Versorgungsbild, das näher am Schwarzwald als an den großen Flusstälern des Landes liegt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG

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