Wasserhärte in Baden-Württemberg

Durchschnittliche Wasserhärte: 15,1 °dH
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Landkreise in Baden-Württemberg

Landkreis Durchschnitt Bereich
Alb-Donau-Kreis 17,7 °dH hart
Baden-Baden, Stadtkreis 13,4 °dH mittel
Biberach 17,8 °dH hart
Bodenseekreis 16,5 °dH hart
Breisgau-Hochschwarzwald 11,4 °dH mittel
Böblingen 14,2 °dH hart
Calw 8,8 °dH mittel
Emmendingen 10,5 °dH mittel
Enzkreis 14,3 °dH hart
Esslingen 15,1 °dH hart
Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 9 °dH mittel
Freudenstadt 10,5 °dH mittel
Göppingen 14,8 °dH hart
Heidelberg, Stadtkreis 19,4 °dH hart
Heidenheim 18,1 °dH hart
Heilbronn 17 °dH hart
Heilbronn, Stadtkreis 9 °dH mittel
Hohenlohekreis 17 °dH hart
Karlsruhe 18,2 °dH hart
Karlsruhe, Stadtkreis 17 °dH hart
Konstanz 19,1 °dH hart
Ludwigsburg 14,8 °dH hart
Lörrach 9,4 °dH mittel
Main-Tauber-Kreis 23 °dH hart
Mannheim, Stadtkreis 18 °dH hart
Neckar-Odenwald-Kreis 11,9 °dH mittel
Ortenaukreis 10,9 °dH mittel
Ostalbkreis 14,3 °dH hart
Pforzheim, Stadtkreis 13,9 °dH mittel
Rastatt 13,4 °dH mittel
Ravensburg 17,7 °dH hart
Rems-Murr-Kreis 15,6 °dH hart
Reutlingen 15,7 °dH hart
Rhein-Neckar-Kreis 18,9 °dH hart
Rottweil 14,9 °dH hart
Schwarzwald-Baar-Kreis 11,9 °dH mittel
Schwäbisch Hall 14,5 °dH hart
Sigmaringen 18,4 °dH hart
Stuttgart, Stadtkreis 11 °dH mittel
Tuttlingen 15,7 °dH hart
Tübingen 14,3 °dH hart
Ulm, Stadtkreis 16,2 °dH hart
Waldshut 16,8 °dH hart
Zollernalbkreis 15,6 °dH hart
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Größte Städte in Baden-Württemberg

Wer in Baden-Württemberg aus dem Hahn trinkt, bekommt je nach Wohnort sehr unterschiedliches Wasser. Mit einem Landesdurchschnitt von rund 15,9 Grad deutscher Härte liegt das Bundesland im mittleren Bereich – vergleichbar mit Hessen, aber deutlich weicher als Bayern oder Sachsen-Anhalt. Trotzdem gibt es innerhalb der Landesgrenzen extreme Unterschiede: Die Werte reichen von knapp 2 Grad im weichen Südschwarzwald bis zu 35 Grad in manchen Landkreisen der Schwäbischen Alb. Der Schwarzwald ist der Hauptgrund für die weichen Werte im Westen und Südwesten. Granit und Gneis dominieren dort den Untergrund – Gesteine, die kaum Mineralien an das Sickerwasser abgeben. Regenwasser, das über diesen Felsen abläuft, bleibt nahezu unverändert weich. Entsprechend niedrig sind die Härtewerte im Oberen Elztal, im Hochschwarzwald oder entlang der Murg. Ganz anders sieht es auf der Schwäbischen Alb aus. Der dortige Kalkstein löst sich gut in Wasser auf – Kalk und Magnesium reichern das Grundwasser erheblich an. Wer in Ulm, Heidenheim oder Balingen wohnt, kennt das aus dem Alltag: Kalkränder am Wasserkocher und Kalkfilm auf Armaturen sind dort keine Seltenheit. Die höchsten Werte im Land werden genau in dieser Region gemessen. Dazwischen liegt der Stuttgarter Raum, der aus verschiedenen Quellen versorgt wird – teils aus Bodensee-Wasser, teils aus dem Neckarsystem. Das Bodenseewasser ist nach der Aufbereitung vergleichsweise weich und drückt die Durchschnittswerte in Teilen des Landes nach unten. Die Region Bodensee-Oberschwaben profitiert von dieser Quelle besonders. Für Einwohner bedeutet das vor allem: Ein Blick auf den eigenen Versorgungsbereich lohnt sich, bevor man Enthärter oder Wasserfilter kauft. In Schwarzwald-Gemeinden ist das meist überflüssig, auf der Alb dagegen durchaus sinnvoll. Wer aus einem Brunnen schöpft oder auf Quellwasser angewiesen ist, sollte regelmäßig prüfen lassen – gerade im Karstkalkgebiet können die Werte je nach Jahreszeit und Niederschlag stark schwanken.