Wasserhärte in Fischbach

PLZ 67693 · Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

12,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG

Website

Praktische Tipps bei 12,2 °dH

Spülmaschine

Bei 12,2 °dH in Fischbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Fischbach liegt mit 12,2 °dH 1,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Fischbach
12,2
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Fischbach liegt mit 12,2 °dH 2,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Fischbach
12,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hochspeyer 12 °dH mittel
Enkenbach-Alsenborn 13,2 °dH mittel
Frankenstein 12,2 °dH mittel
Mehlingen 12,9 °dH mittel
Weidenthal 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Fischbach

Der Landkreis Kaiserslautern liegt am Übergang vom Pfälzerwald zum nördlichen Rand der Sickinger Höhe. Dort wechseln Buntsandstein, Sandsteine, Schichten aus Mergel und tonigere Lagen auf engem Raum. Genau diese Geologie prägt das Trinkwasser auch in Fischbach bei Kaiserslautern. Regen versickert in den Sandsteinen des Pfälzerwalds schnell, nimmt nur wenig Kalk auf und speist Quellen und Brunnen mit eher weichem bis mittelhartem Wasser. Dort, wo das Wasser längere Wege durch kalkärmere Gesteine und einzelne mineralreichere Zonen nimmt, steigt die Härte spürbar an. Die 12,2 °dH in Fischbach passen deshalb zu einem Ort, der zwischen Waldhängen, kleinen Bachtälern und den vielfältigen Gesteinsfolgen des Nordpfälzer Raums liegt. Nördlich und westlich zeigen Orte wie Kaiserslautern, Rodenbach oder Weilerbach teils andere Werte, weil ihre Versorgungsnetze auf andere Gewinnungsgebiete und Mischungen aus Quell- und Brunnenwasser zugreifen. Im Vergleich zu vielen Orten in Rheinland-Pfalz mit sehr weichem Hunsrück- oder Eifelwasser liegt Fischbach damit klar im mittleren Bereich, aber noch ohne die hohen Härten, wie sie in kalkreicheren Regionen des Landes vorkommen. Das Trinkwasser in Fischbach stammt aus dem Netz der Stadtwerke Kaiserslautern, die den Ort mit aufbereitetem Wasser aus ihren regionalen Gewinnungsanlagen versorgen. Die Versorgung in diesem Teil des Stadt- und Landkreisgebiets stützt sich auf Quellen und Brunnen aus dem Pfälzerwald und dem westpfälzischen Umland, die über das Verbundsystem der SWK in die Ortsteile eingespeist werden. Gerade diese Mischung aus Waldquellen, Grundwasser und netzseitiger Aufbereitung sorgt dafür, dass Fischbach nicht mit einem einzelnen, starren Wasserbild dasteht, sondern mit einem Wert, der die natürlichen Schichten des Einzugsgebiets sauber widerspiegelt. Die Nähe zu den Quellgebieten des Pfälzerwalds und zu den tieferen Grundwasserleitern der Umgebung macht den Ort hydrologisch eigenständig. Das unterscheidet Fischbach auch von Gemeinden, die ausschließlich von einer einzigen Quelle oder von Fernwasser aus ganz anderen Landschaftsräumen leben. Fischbach steht damit zwischen zwei Welten: oben der wasserarme, aber speichernde Sandstein des Waldlands, unten die stärker vom Siedlungsraum geprägten Teile des Kaiserslauterer Beckens. Genau daraus kommt der mittlere Härtewert. Er ist fester als in vielen reinen Waldorten, aber deutlich ruhiger als in Gegenden mit stark kalkhaltigen Schichten. Wer die Nachbarorte kennt, merkt den Unterschied im regionalen Muster sofort. Fischbach liegt nicht am Rand einer großen Talsperrenlandschaft und auch nicht in einem Gebiet mit hartem Muschelkalk. Es ist ein Ort, dessen Trinkwasser die Pfälzerwald-Geologie, die Brunnen- und Quellgebiete des Versorgers und die Lage im Übergang zum Stadtgebiet Kaiserslautern gemeinsam formen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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