Wasserhärte in Forchheim

PLZ 79362 · Emmendingen, Baden-Württemberg

10,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Am Kaiserstuhl“

Website

Praktische Tipps bei 10,5 °dH

Spülmaschine

Bei 10,5 °dH in Forchheim: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Forchheim liegt mit 10,5 °dH 5,4 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Forchheim
10,5
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Forchheim liegt mit 10,5 °dH 4,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Forchheim
10,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Endingen am Kaiserstuhl 10 °dH mittel
Riegel am Kaiserstuhl 10 °dH mittel
Wyhl am Kaiserstuhl 15,4 °dH hart
Weisweil 10,5 °dH mittel
Bahlingen am Kaiserstuhl 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Forchheim

Forchheim liegt bei 10,5 °dH spürbar über vielen Orten im Oberrheingraben, bleibt aber klar unter den sehr harten Werten, die in Teilen des Schwarzwaldvorlands und auf Karstflächen üblich sind. Der Grund sitzt direkt unter den Straßen: Im Raum Forchheim bei Emmendingen prägen junge Lockersedimente des Rheintals das Grundwasser, dazu kiesige und sandige Schichten mit Anteilen aus kalkhaltigem Material. Dieses Wasser ist nicht so weich wie in reinen Schwarzwaldzuflüssen, aber auch nicht so kalkreich wie in Gegenden, in denen Wasser lange durch Muschelkalk oder Jura-Gestein fließt. Die Nähe zum Rhein und zu den Niederungen der Elz sorgt für eine Mischung aus Grundwasser mit mäßigem Mineralgehalt. Genau daraus ergibt sich der mittlere Härtebereich, den man hier misst. Versorgt wird Forchheim über das Netz des Zweckverbands Wasserversorgung „Am Kaiserstuhl“. Das Trinkwasser stammt aus Grundwasserfassungen im Bereich des Kaiserstuhls und der Rheinaue, also aus Brunnen, die auf die ergiebigen Schotter- und Kieskörper des Oberrheins zugreifen. Diese Fassungen werden über Aufbereitungs- und Pumpanlagen eingespeist und von dort in die Haushalte von Forchheim geleitet. Der Ort hängt damit nicht an einer Talsperre oder an einem weit entfernten Fernwasserstrang, sondern an lokalen bis regionalen Grundwasservorkommen, die vom geologischen Untergrund des Oberrheins geprägt sind. Das macht die Versorgung eng mit der Landschaft hier vor Ort verbunden. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt Forchheim ein klares Mittelmaß. Richtung Rheinebene und Kaiserstuhl sind die Werte oft ähnlich oder leicht schwankend, weil dort ebenfalls Kalk- und Lössanteile im Untergrund mitwirken. Nach Osten, hin zu den stärker vom Schwarzwald beeinflussten Orten im Landkreis Emmendingen, wird das Wasser häufig etwas weicher, weil dort Quellwasser aus kristallinem Gestein dominiert. Baden-Württemberg insgesamt ist viel heterogener: Im Süden und auf der Schwäbischen Alb treten oft deutlich härtere Wässer auf, während manche Schwarzwaldgemeinden deutlich niedrigere Härten melden. Forchheim steht dazwischen. Der Ort bekommt ein regional geprägtes Wasser aus der Rheinebene, nicht aus dem Gebirge, und genau diese Lage zwischen Rhein, Kaiserstuhl und Elzniederung formt den messbaren Unterschied.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Am Kaiserstuhl“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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