Wasserhärte in Friedland

PLZ 17098 · Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern

18,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Friedland

Website

Praktische Tipps bei 18,4 °dH

Spülmaschine

Bei 18,4 °dH in Friedland: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Friedland liegt mit 18,4 °dH 0,6 °dH über dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Friedland
18,4
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Friedland liegt mit 18,4 °dH 3,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Friedland
18,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Datzetal 18,7 °dH hart
Boldekow 18,7 °dH hart
Beseritz 18,7 °dH hart
Schönbeck 18,4 °dH hart
Sarnow 19,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Friedland

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist geologisch ein Erbe der Eiszeit. Moränenzüge, Sanderflächen, Grundwasserleiter aus Sand und Kies sowie tonige Deckschichten wechseln sich hier eng ab. Genau diese Schichtung prägt auch das Trinkwasser in Friedland. Unter der Landschaft liegt Grundwasser, das auf seinem Weg durch kalkhaltige Ablagerungen und eiszeitliche Schmelzwassersande Mineralien aufnimmt. Darum erreicht Friedland mit 18,4 °dH einen harten Wert, der deutlich über vielen anderen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns liegt. Die Gegend um den Ort ist zudem von kleinen Bächen, Niederungen und den Einzugsräumen zur Datze und Richtung Tollense geprägt. Solche Fließgewässer stehen zwar nicht direkt als Trinkwasserquelle bereit, sie zeigen aber, wie stark das Wasser hier von den geologischen Schichten im Untergrund geformt wird. Das Trinkwasser für Friedland stammt aus örtlichen Grundwasserfassungen der Stadtwerke Friedland. Gefördert wird es aus Brunnen im Umland, die in die sandigen und kiesigen Wasserleiter der Region reichen. Dort sitzt das Wasser geschützt unter den Deckschichten und wird vor der Verteilung aufbereitet, damit es die Anforderungen für die Versorgung im Stadtgebiet und den Ortsteilen erfüllt. Friedland steht damit auf einer eigenen Versorgungsbasis und nicht auf Fernwasser aus Talsperren oder großen überregionalen Leitungen. Gerade das macht den Ort interessant: Das Wasser ist ein direktes Produkt des lokalen Untergrunds, nicht eines weit entfernten Speichers. Die Stadtwerke Friedland versorgen Haushalte und Betriebe vor Ort und halten die Versorgung an das regionale Grundwasser gebunden. Im Vergleich zu vielen Küstenorten und Teilen des westlichen Mecklenburgs liegt Friedland spürbar härter. Dort herrschen oft weichere bis mittlere Werte vor, weil andere Grundwasserleiter und geringere Kalkgehalte das Wasser anders prägen. Im Binnenland der Seenplatte, zwischen Neubrandenburg, dem Tollensetal und den sanften Höhen um Friedland, ist das Gegenteil häufiger: mineralreicheres, härteres Wasser aus eiszeitlich geformten Schichten. So unterscheidet sich Friedland auch von Nachbarorten wie Jatznick, Neuenkirchen oder den Gemeinden weiter Richtung Uecker-Randow, wo die örtlichen Wasserverhältnisse teils anders ausfallen. Friedland bleibt damit ein klarer Standort mit hartem, grundwassergeprägtem Trinkwasser aus der eigenen Region.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Friedland

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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