Wasserhärte in Friedrichsdorf, Philipp-Reis-Stadt

PLZ 61381 · Hochtaunuskreis, Hessen

12,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Bad Homburg v. d. Höhe

Website

Praktische Tipps bei 12,5 °dH

Spülmaschine

Bei 12,5 °dH in Friedrichsdorf, Philipp-Reis-Stadt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Friedrichsdorf, Philipp-Reis-Stadt liegt mit 12,5 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Friedrichsdorf, Philipp-Reis-Stadt
12,5
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Friedrichsdorf, Philipp-Reis-Stadt liegt mit 12,5 °dH 2,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Friedrichsdorf, Philipp-Reis-Stadt
12,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bad Homburg v. d. Höhe 12,5 °dH mittel
Rosbach v. d. Höhe 17,1 °dH hart
Wehrheim 12,1 °dH mittel
Oberursel (Taunus) 16,7 °dH hart
Karben 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Friedrichsdorf, Philipp-Reis-Stadt

Zwischen Taunusausläufern, sanften Hügeln und den feuchten Niederungen der Usa liegt Friedrichsdorf auf einem Untergrund, der das Wasser spürbar prägt. Der Untergrund des Hochtaunuskreises besteht hier aus Buntsandstein, Ton- und Mergelschichten sowie quarzitischen Gesteinen aus dem Taunuskamm. Solche Schichten geben nur begrenzt Mineralien ab, doch das Wasser nimmt unterwegs genug Calcium und Magnesium auf, um bei 12,5 °dH im mittleren Bereich zu landen. Die Täler der Usa und die hangnahen Quellbereiche wirken wie natürliche Sammelräume. Regen versickert in den Wald- und Wiesenlagen, wandert durch die Lockersedimente und wird in tieferen Schichten wieder gefasst. So entsteht ein Wasser, das härter ist als in vielen kühlen Quelllagen des östlichen Taunus, aber deutlich milder als in Gebieten mit stark kalkführenden Schichten weiter südlich und westlich in Hessen. Das Trinkwasser stammt nicht aus einer einzigen Quelle. Versorgt wird Friedrichsdorf von den Stadtwerken Bad Homburg vor der Höhe, die ihr Wasser aus einem Verbund eigener Tiefbrunnen und regionaler Bezugsquellen im Hochtaunus beziehen. Zum System gehören Grundwasservorkommen aus den taunusnahen Gewinnungsgebieten rund um Bad Homburg, Oberursel und die nördlichen Vorfelder des Gebirges. Dort wird das Wasser aus tieferen Schichten gefördert, aufbereitet und über das Netz in die Stadtteile von Friedrichsdorf eingespeist. Die Nähe zu den bewaldeten Höhen des Taunus ist dabei entscheidend: Niederschläge, die auf den Sandstein- und Schieferzügen fallen, speisen das Grundwasser langsam nach. Flüsse wie die Usa sind für die Versorgung nicht die direkte Entnahmequelle, aber sie markieren die Landschaft, in der sich die Grundwasserleiter bilden und erneuern. Verglichen mit Nachbarorten zeigt Friedrichsdorf eine mittlere Härte, die zwischen den weicheren, stärker von Taunus-Quellwasser geprägten Lagen und den kalkreicheren Räumen im Rhein-Main-Gebiet liegt. Bad Homburg und Oberursel bewegen sich in ähnlichen hydrogeologischen Verhältnissen, weil sie denselben geologischen Gürtel am Südrand des Taunus teilen. Weiter Richtung Wetterau steigt der Mineralgehalt vielerorts an, während in höheren Taunuslagen das Wasser oft weicher ausfällt. Friedrichsdorf steht damit genau an dieser Übergangszone: genug Mineralien aus den Gesteinen des Mittelgebirges, aber keine extrem kalkigen Schichten wie in anderen Teilen Hessens. Der Wert von 12,5 °dH passt zu diesem Standort zwischen Hügelzug, Talboden und Grundwasserstockwerk.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Bad Homburg v. d. Höhe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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