Wasserhärte in Hessen

Durchschnittliche Wasserhärte: 14,9 °dH
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Landkreise in Hessen

Landkreis Durchschnitt Bereich
Bergstraße 16 °dH hart
Darmstadt, Wissenschaftsstadt (kreisfrei) 18 °dH hart
Darmstadt-Dieburg 16,8 °dH hart
Frankfurt am Main (kreisfrei) 13,3 °dH mittel
Fulda 14,1 °dH hart
Gießen 14,9 °dH hart
Groß-Gerau 18 °dH hart
Hersfeld-Rotenburg 13,2 °dH mittel
Hochtaunuskreis 12,2 °dH mittel
Kassel 14,9 °dH hart
Kassel, documenta-Stadt (kreisfrei) 15,1 °dH hart
Lahn-Dill-Kreis 12 °dH mittel
Limburg-Weilburg 17,5 °dH hart
Main-Kinzig-Kreis 13,9 °dH mittel
Main-Taunus-Kreis 19,9 °dH hart
Marburg-Biedenkopf 12,5 °dH mittel
Odenwaldkreis 14,8 °dH hart
Offenbach 12 °dH mittel
Offenbach am Main (kreisfrei) 15 °dH hart
Rheingau-Taunus-Kreis 17,8 °dH hart
Schwalm-Eder-Kreis 13,6 °dH mittel
Vogelsbergkreis 12,2 °dH mittel
Waldeck-Frankenberg 14,7 °dH hart
Werra-Meißner-Kreis 17 °dH hart
Wetteraukreis 17,1 °dH hart
Wiesbaden (kreisfrei) 18 °dH hart
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Größte Städte in Hessen

Hessen liegt beim Wasserthema in der Mitte Deutschlands – geografisch und statistisch. Mit einem Durchschnitt von rund 15,7 Grad deutscher Härte bewegt sich das Bundesland nah am gesamtdeutschen Mittelfeld, ähnlich wie Baden-Württemberg. Doch die Extremwerte zeigen, wie vielfältig die Geologie des Landes ist: Zwischen 2 Grad im Rhön-Hochland und 30 Grad in Teilen des Taunus und der Wetterau liegen Welten. Das Rheinische Schiefergebirge – zu dem in Hessen Teile des Westerwalds und des Taunus gehören – besteht aus altem, hartem Quarzit und Schiefer. Diese Gesteine geben kaum Mineralien ans Wasser ab, weshalb Gemeinden am Osthang des Taunus oder entlang der Lahn teilweise sehr weiches Wasser haben. Der Fluss Lahn, der durch Marburg und Wetzlar fließt, durchzieht ein Gebiet, in dem sich Kalkstein und Schiefer abwechseln – ein Grund für die regionalen Unterschiede. Ein ganz anderes Bild zeigt die Wetterau nördlich von Frankfurt. Das flache Becken ist von kalkreichem Untergrund geprägt und hat entsprechend hohe Härtewerte. Auch der mittelhessische Vogelsberg, ein erloschener Vulkan, beeinflusst das Wasser im Umland – Basaltgestein kann je nach Verwitterungsgrad unterschiedliche Mineralien freisetzen. Frankfurt bezieht sein Trinkwasser teils aus der Lahn-Dill-Region, teils aus dem Grundwasser der Stadtumgebung. Die Werte liegen im mittleren Bereich. Kassel im Norden, nahe dem Übergang zur Leine-Bergland-Landschaft, hat etwas härteres Wasser aus Muschelkalkgebieten. Für Hessen gilt: Wer in einer Rhöngemeinschaft oder am Westerwald lebt, kann auf Kalkschutz verzichten. Wer in der Wetterau oder im Kasseler Raum wohnt, merkt die höheren Werte im Alltag. Alle Versorger in Hessen sind verpflichtet, die aktuellen Härtewerte auf Anfrage zu nennen.