Wasserhärte in Wiesbaden

PLZ 65183 · Wiesbaden, Hessen

18 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Offizieller Wert: aus der veröffentlichten Trinkwasseranalyse von Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (Stand 26.07.2025), zur Quelle. Die Härte unterscheidet sich je Versorgungszone, siehe Tabelle unten.
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Wasserversorger

Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden

Website

Wasserhärte nach Versorgungszone in Wiesbaden

Zone Härte Bereich
Hessisches Ried (Riedleitung) 20,8 °dH hart
Wasserwerk Schierstein 17,4 °dH hart
Wasserwerk Petersaue 13,3 °dH mittel
Wiesbadener Taunusstollen (WW Kellerskopfstollen) 3,9 °dH weich
Versorgungszone Naurod / Niedernhausen 7,7 °dH weich

Quelle: Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden, Trinkwasseranalyse, Stand 26.07.2025. Der Wert oben ist der für das Stadtgebiet typische Wert; maßgeblich ist Ihre Zone.

Datenquelle: Trinkwasseranalyse von Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (zur Analyse), Stand 26.07.2025. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 18 °dH

Spülmaschine

Bei 18 °dH in Wiesbaden: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Wiesbaden liegt mit 18 °dH 3,1 °dH über dem Durchschnitt (14,9 °dH).

Wiesbaden
18
Hessen
14,9

Vergleich mit Deutschland

Wiesbaden liegt mit 18 °dH 3,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wiesbaden
18
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Budenheim 19,7 °dH hart
Walluf 20 °dH hart
Mainz 19,3 °dH hart
Taunusstein 17,8 °dH hart
Niedernhausen 15,5 °dH hart
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Wissenswertes über das Wasser in Wiesbaden

In Wiesbaden bedeutet die Wasserhärte 18 °dH: Kalk kann sich in Geräten und Armaturen ablagern. Das Wasser gehört damit in den Härtebereich hart. Der Wert stammt aus der Trinkwasseranalyse der Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden mit Stand 2025-07-26. Wiesbaden liegt damit über dem hessischen Vergleichswert von 14,9 °dH und über dem deutschen Wert von 14,7 °dH. Auch Mainz erreicht 19,3 °dH und liegt damit in einer ähnlichen Größenordnung. Innerhalb Wiesbadens kann die Härte je nach Versorgungszone abweichen, weil Wasser aus unterschiedlichen Gewinnungsgebieten und Anlagen zusammenkommt. Ausschlaggebend ist die Lage am Übergang zwischen Taunus und Oberrheinebene. In der Rheinaue und im Bereich des Hessischen Rieds bewegt sich das Wasser durch mächtige eiszeitliche Sande und kiesige Ablagerungen. Es verweilt dort im Grundwasserleiter und nimmt dabei gelöste Mineralstoffe auf, vor allem Calcium und Magnesium. Zusätzlich können kalkhaltige Bestandteile in den Sedimenten zur Härte beitragen. Der Taunus bringt dagegen Wasser aus anderen geologischen Verhältnissen. Gesteine wie Taunusquarzit und Schiefer geben meist weniger Härtebildner an das Wasser ab. Deshalb ist Wasser aus dem Wiesbadener Taunusstollen deutlich weicher als Wasser aus den Riedgebieten. Die unterschiedlichen Herkünfte erklären die örtlichen Unterschiede, ohne dass sich die Wasserversorgung auf eine einzige Landschaft beschränkt. Versorger sind die Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden. Typisch für die Region ist die Gewinnung von Grundwasser aus dem Rheintal und dem Hessischen Ried, ergänzt durch Wasser aus Taunusstollen und Wasserwerken. Zum Versorgungsgebiet gehören unter anderem die Riedleitung, das Wasserwerk Schierstein, das Wasserwerk Petersaue sowie der Wiesbadener Taunusstollen und die Zone Naurod beziehungsweise Niedernhausen.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 04.09.2026 · Letzte Wertänderung: 13.04.2026 · Versorger: Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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