Wasserhärte in Friedrichsgabekoog

PLZ 25764 · Dithmarschen, Schleswig-Holstein

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Norderdithmarschen

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Friedrichsgabekoog: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Friedrichsgabekoog liegt mit 10,7 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Friedrichsgabekoog
10,7
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Friedrichsgabekoog liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Friedrichsgabekoog
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Warwerort 11,1 °dH mittel
Wesselburener Deichhausen 10,7 °dH mittel
Reinsbüttel 10,7 °dH mittel
Oesterdeichstrich 11,1 °dH mittel
Wöhrden 10,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Friedrichsgabekoog

Zwischen Nordsee, Meldorfer Bucht und den flachen Marschflächen von Dithmarschen prägen keine Hügel und Täler das Bild, sondern breite Niederungen, alte Prielsysteme und junge Sedimente. Friedrichsgabekoog liegt auf einem aufgespülten und eingedeichten Küstenboden aus Sand, Schluff und feinem Marschmaterial. Diese Schichten lassen Niederschlagswasser nur langsam versickern und kaum lange in Kontakt mit kalkreichem Gestein kommen. Darum ist das Grundwasser hier nicht extrem weich, aber auch nicht hart wie in Gegenden mit Kreide oder Kalkstein. Der Wert von 10,7 °dH passt zu einer Küstenmarsch mit geringem Mineralnachschub aus dem Untergrund und einem Wasser, das auf dem Weg in die Brunnen nur mäßig mit Calcium und Magnesium angereichert wird. Die Geologie von Dithmarschen liefert also vor allem wenig Tiefenwasser aus festem Fels, sondern flaches, sandig-marschartiges Grundwasser mit mittlerer Härte. Das Trinkwasser kommt vor Ort aus dem Netz des Wasserverbandes Süderdithmarschen, der die Versorgung in diesem Küstenstreifen organisiert und Wasser aus eigenen Grundwasserbrunnen im Verbandsgebiet aufbereitet und verteilt. Typisch für die Region sind Förderbrunnen in den sandigen Geest- und Marschbereichen des Kreises, von wo aus das Rohwasser in zentrale Anlagen gelangt, bevor es in die Orte an der Meldorfer Bucht weitergeleitet wird. Friedrichsgabekoog hängt damit an einer Versorgung, die nicht von Talsperren oder Quellen lebt, sondern von flachen Grundwasserleitern unter den Dithmarscher Böden. Genau dort liegt auch der Unterschied zu vielen Gegenden im Binnenland Schleswig-Holsteins: Während östliche Teile des Landes häufiger härteres Wasser aus kalkreicheren Schichten führen, bleibt das Wasser an der Westküste meist milder und weniger mineralisch. Im Vergleich zu Nachbarorten wie Friedrichskoog, Elpersbüttel oder Meldorf wirkt Friedrichsgabekoog noch stärker von der Küstenlage geprägt. Die Nähe zur Nordsee, die Entwässerungsgräben und die jungen Marschablagerungen halten den Untergrund locker und arm an hartem Kalkgestein. Deshalb liegt die Wasserhärte hier im mittleren Bereich und nicht im oberen Spektrum, wie es in Teilen der Geest oder in Regionen mit stärker mineralisierten Grundwasserhorizonten vorkommt. Der Ort teilt sich die Dithmarscher Grundwasserprägung, bleibt aber durch seine Kooglage besonders nah an den Sedimenten der Küste. Genau diese Lage macht das Trinkwasser hier regional, bodennah und deutlich anders als in den kalkreicheren Landstrichen Schleswig-Holsteins.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Norderdithmarschen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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