Wasserhärte in Friedrichskoog

PLZ 25718 · Dithmarschen, Schleswig-Holstein

11 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Schleswig-Holstein Wasser

Website

Praktische Tipps bei 11 °dH

Spülmaschine

Bei 11 °dH in Friedrichskoog: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Friedrichskoog liegt mit 11 °dH 2,9 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Friedrichskoog
11
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Friedrichskoog liegt mit 11 °dH 3,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Friedrichskoog
11
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kronprinzenkoog 11,2 °dH mittel
Kaiser-Wilhelm-Koog 11,2 °dH mittel
Helse 10,5 °dH mittel
Marnerdeich 11,2 °dH mittel
Marne 11 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Friedrichskoog

22,7 °dH — was steckt dahinter? Friedrichskoog liegt auf jungen Marschsedimenten am Rand des Wattenmeers. Der Untergrund aus Klei, Schlick und feinkörnigen Ablagerungen der Elbe und ihrer Nebenflüsse speichert nur wenig natürliches Süßwasser, zugleich wird das Grundwasser in Küstennähe durch salzhaltige Einflüsse und den langen Weg durch kalkhaltige Schichten geprägt. Die Härte entsteht daher nicht aus einem einzigen Quellgebiet, sondern aus dem Weg des Wassers durch Dithmarschen: unter den Marschflächen, vorbei an Entwässerungsgräben, Sielen und dem Einfluss der Tide. Kalk aus den norddeutschen Sedimenten und gelöste Mineralien aus dem Grundwasserleiter geben dem Trinkwasser seinen mittleren Charakter. Der Ort liegt damit deutlich anders als die Geest mit ihren sandigen, oft weicheren Vorkommen und auch anders als die stärker von Oberflächenwasser geprägten Regionen im Osten Schleswig-Holsteins. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Netz von Schleswig-Holstein Wasser, eingespeist über die örtlichen Gewinnungs- und Verbundstrukturen des Kreises Dithmarschen. Gefördert wird es aus Tiefbrunnen in geschützten Grundwasserleitern des Binnenlandes, dann über Aufbereitung und Leitungsverbund an die Küste gebracht. Friedrichskoog hängt nicht an einer Talsperre und nicht an einer Einzelquelle; die Versorgung beruht auf grundwasserbasierten Brunnenanlagen, wie sie in Dithmarschen typisch sind. Entscheidend ist die Mischung aus Küstenlage und regionaler Fernversorgung. So bleibt das Wasser stabil, obwohl direkt vor der Tür die Nordsee und im Hinterland die Marsch den Ton angeben. Die Härte spiegelt deshalb nicht nur den Boden unter den Füßen, sondern auch den langen Weg aus den wasserwirtschaftlich gesicherten Fassungen des Landes. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich Friedrichskoog eigenständig. Heide, Marne oder Meldorf liegen ebenfalls im Dithmarscher Marschraum, doch je nach Leitungsnetz und Brunnenfeld schwanken die Härtewerte leicht. Auf den höher gelegenen Geestflächen Richtung Burg oder Brunsbüttel fällt das Wasser oft etwas anders aus, weil dort andere Sedimente und Grundwasserverhältnisse herrschen. Gegenüber vielen Orten in Schleswig-Holstein, etwa in den sandigen Landesteilen der Geest, ist Friedrichskoog meist mineralreicher. Gegenüber dem Osten des Landes mit seiner Nähe zu kalkführenden Schichten und teils noch härterem Wasser liegt der Koog im mittleren Bereich. Der Ort trägt damit die Handschrift der Küste: Marschboden, Tiefbrunnen, Verbundnetz und ein Wasser, das den geologischen Übergang zwischen Nordsee und Binnenland deutlich erkennen lässt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Schleswig-Holstein Wasser

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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