Wasserhärte in Fürstenwalde/Spree

PLZ 15517 · Oder-Spree, Brandenburg

20,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindlich ist die aktuelle Trinkwasseranalyse des Versorgers.

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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Fürstenwalde und Umland

Website
Datenquelle: Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindliche Werte veröffentlicht Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Fürstenwalde und Umland (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 20,3 °dH

Spülmaschine

Bei 20,3 °dH in Fürstenwalde/Spree: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Fürstenwalde/Spree liegt mit 20,3 °dH 3,7 °dH über dem Durchschnitt (16,6 °dH).

Fürstenwalde/Spree
20,3
Brandenburg
16,6

Vergleich mit Deutschland

Fürstenwalde/Spree liegt mit 20,3 °dH 5,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Fürstenwalde/Spree
20,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rauen 18,9 °dH hart
Langewahl 20,1 °dH hart
Berkenbrück 19,9 °dH hart
Bad Saarow 18,5 °dH hart
Steinhöfel 20,3 °dH hart
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Wissenswertes über das Wasser in Fürstenwalde/Spree

Kalkablagerungen in Wasserkochern, Kaffeemaschinen und Waschgeräten sind in Fürstenwalde/Spree bei diesem Wasserwert zu erwarten. Rund 20,3 °dH ordnen das Trinkwasser dem Härtebereich hart zu. Damit liegt es über dem Vergleichswert für Oder-Spree von 17,1 °dH und auch über dem Wert für Deutschland von 14,7 °dH. Für Haushalte bedeutet das vor allem: Beim Erhitzen kann sich sichtbarer Kalk bilden, und Armaturen können schneller helle Ablagerungen bekommen. Die Härte beschreibt den natürlichen Gehalt an gelösten Calcium- und Magnesiumverbindungen. Sie ist kein Hinweis auf eine Verunreinigung, sondern auf den geologischen Weg des Wassers durch den Untergrund. Fürstenwalde/Spree liegt in einer eiszeitlich geformten Landschaft an der Spreeniederung. Die märkische Tiefebene wird hier von Sanden und Kiesen, Geschiebemergel sowie weiteren Ablagerungen der Eiszeiten aufgebaut. Regenwasser versickert durch diese Schichten und nimmt dabei Mineralstoffe auf. Besonders kalkhaltige Bestandteile im Geschiebemergel und in anderen eiszeitlichen Sedimenten können Calcium abgeben. Je länger das Wasser im Untergrund durch solche Schichten strömt, desto mehr dieser Stoffe können in Lösung gehen. Die durchlässigen Sand- und Kieslagen bilden zugleich wichtige Grundwasserleiter. So treffen mineralreiche Zuflüsse aus verschiedenen Schichten zusammen, bevor das Wasser genutzt wird. Die Nähe zur Spree und die weitläufigen eiszeitlichen Ablagerungen erklären daher die für Ostbrandenburg typische, vergleichsweise hohe Härte. Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Fürstenwalde und Umland ist der zuständige Wasserversorger. Gewonnen wird das Wasser in dieser Region typischerweise aus dem Grundwasser, das über Förderbrunnen aus den natürlichen Sand- und Kiesleitern entnommen wird.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 13.04.2026 · Versorger: Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Fürstenwalde und Umland

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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