Wasserhärte in Gangelt

PLZ 52538 · Heinsberg, Nordrhein-Westfalen

10,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

enwor - energie und wasser vor ort GmbH

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Praktische Tipps bei 10,3 °dH

Spülmaschine

Bei 10,3 °dH in Gangelt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Gangelt liegt mit 10,3 °dH 4,1 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Gangelt
10,3
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Gangelt liegt mit 10,3 °dH 4,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Gangelt
10,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Selfkant 10,3 °dH mittel
Waldfeucht 12,2 °dH mittel
Geilenkirchen 10,2 °dH mittel
Heinsberg 13 °dH mittel
Übach-Palenberg 9,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Gangelt

Unter Gangelt liegt kein hartes Kalkgebirge, sondern ein flacher Untergrund aus Sanden, Kiesen, Tonen und Mergeln, die vor allem der Rhein und ältere eiszeitliche Ablagerungen in die westliche Niederrheinische Bucht gebracht haben. Diese Schichten speichern Wasser gut, geben aber nur wenig Kalk an es ab. Darum bleibt das Trinkwasser hier bei 10,3 °dH im mittleren Bereich. Der Einfluss der umliegenden Bäche und Niederungen, vor allem der Rodebachniederung und der feuchten Grenzlandschaft Richtung Selfkant, sorgt für einen Wechsel aus durchlässigen Sandschichten und dichterem Mergel. So entsteht kein sehr weiches Quellwasser wie in manchen Eifelorten, aber auch kein besonders kalkreiches Wasser aus reinen Kreide- oder Kalkzügen. Gangelt sitzt damit auf einem typischen Grenzfall zwischen lockerem Niederungsboden und mineralreicherem Grundwasser aus tieferen Schichten. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Wasserwerks, das der Region des Kreis Heinsberg zugeordnet ist und von der enwor für die Versorgung in Gangelt bereitgestellt wird. Gefördert wird es aus Grundwasserbrunnen im westlichen Kreisgebiet, wo die wasserführenden Sand- und Kieslagen über den tieferen Mergeln liegen. Eine Talsperre spielt hier keine Rolle; entscheidend sind die Brunnen in den Gewinnungsgebieten des Niederrheins, aus denen das Wasser aufbereitet und in das Ortsnetz eingespeist wird. Gangelt liegt damit näher an den westlichen Grundwasserverhältnissen des Selfkantes als an den Quellgebieten der Eifel. Das Wasser ist stabil, aber nicht extrem mineralarm, weil es auf dem Weg durch die geologischen Schichten genug gelöste Stoffe aufnimmt. Im Vergleich mit den Nachbarorten fällt Gangelt zwischen den Polen auf. Richtung Eifel und höheres Bergland sind die Härtewerte oft niedriger, weil dort kristalline oder schieferige Gesteine das Wasser weniger mit Kalk anreichern. Richtung rheinische Niederung und in vielen Orten des Kreises Heinsberg sind mittlere Werte verbreitet, weil Sand, Mergel und kalkhaltige Sedimente zusammenwirken. Gegenüber dem NRW-Schnitt liegt Gangelt damit im typischen West-Niveau: nicht so hart wie in Teilen des Ruhrgebiets mit kalkreichen Schichten, nicht so weich wie in einigen Mittelgebirgsregionen. Die Lage am Rand des Niederungsraums macht den Unterschied, und genau dieser Boden unter dem Ort prägt das Wasser bis ins Glas.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: enwor - energie und wasser vor ort GmbH

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