Wasserhärte in Gossersweiler-Stein

PLZ 76857 · Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz

5,8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Annweiler am Trifels

Website

Praktische Tipps bei 5,8 °dH

Spülmaschine

Bei 5,8 °dH in Gossersweiler-Stein reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Gossersweiler-Stein liegt mit 5,8 °dH 7,5 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Gossersweiler-Stein
5,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Gossersweiler-Stein liegt mit 5,8 °dH 8,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Gossersweiler-Stein
5,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Völkersweiler 5,8 °dH weich
Silz 10,1 °dH mittel
Dimbach 9,2 °dH mittel
Wernersberg 10,1 °dH mittel
Lug 9,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Gossersweiler-Stein

Unter Gossersweiler-Stein liegt kein Kalksteinland, sondern Buntsandstein. Der Ort sitzt am Rand des Pfälzerwaldes auf rotem, verwittertem Sandstein mit wenig löslichen Mineralen; darüber lagern junge Verwitterungsböden, die im Südlichen Weinstrich nur einen kleinen Teil an Calcium und Magnesium ins Wasser abgeben. Auch die Täler von Klingbach und seinen Nebenbächen bringen eher sandige und saure Sedimente als harte Kalkschichten mit. So entsteht ein weiches Wasserbild mit 5,8 °dH, weil die Niederschläge über Wald, Sandstein und dünne Bodenauflagen versickern und kaum auf hartes Gestein treffen, bevor sie gefasst werden. Moränen oder mächtige Kalkzüge spielen hier keine Rolle, die geologische Bühne wird vom Buntsandstein des Wasgaus bestimmt. Das Trinkwasser stammt aus dem regionalen Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Eschbachtalgruppe, der die Ortsteile über Quellen und Brunnen aus dem Buntsandsteinträger des Pfälzerwaldes speist. Gefasst wird vor allem Quellwasser aus dem Einzugsgebiet des Wasgaus, ergänzt durch Grundwasser aus lokalen Tiefbrunnen im Talraum. Diese Mischung bleibt mineralarm, weil sie kaum Kontakt zu kalkreichen Gesteinen hat. Auch der geringe Einfluss von Flusswasser aus den umliegenden Bächen sorgt dafür, dass die Härte niedrig bleibt und der Wert im weichen Bereich liegt. Der Versorger arbeitet damit in einem Gebiet, in dem Niederschlag, Wald und Sandstein die Wasserchemie stärker prägen als Kalk oder Mergel. Der Unterschied zu vielen Orten in Rheinland-Pfalz ist deutlich. In der Eifel, in Teilen des Rheinlands und in kalkreicheren Randlagen steigen die Härtewerte oft spürbar an, weil dort Kalk- und Mergelschichten das Wasser mit Mineralien anreichern. Gossersweiler-Stein bleibt dagegen sandsteinweich, ähnlich wie andere Orte im südlichen Wasgaurand, und hebt sich auch von Nachbarorten im offeneren Gäuland ab, wo Böden und Gesteine mehr Härte ins Leitungswasser bringen. Der Landkreis Südliche Weinstraße zeigt hier seine geologische Zweiteilung: unten in den Tälern und an den Weinbergshängen mehr kalk- und lössgeprägte Lagen, am Waldrand aber das weiche, klare Sandsteinerbe des Pfälzerwaldes. Genau daraus kommt der Charakter des Wassers vor Ort.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Annweiler am Trifels

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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