Wasserhärte in Guderhandviertel

PLZ 21720 · Stade, Niedersachsen

12 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Stadtwerke Stade GmbH

Website

Praktische Tipps bei 12 °dH

Spülmaschine

Bei 12 °dH in Guderhandviertel: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Guderhandviertel liegt mit 12 °dH 1 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Guderhandviertel
12
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Guderhandviertel liegt mit 12 °dH 2,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Guderhandviertel
12
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Mittelnkirchen 13 °dH mittel
Steinkirchen 12,4 °dH mittel
Neuenkirchen 12,4 °dH mittel
Grünendeich 12,4 °dH mittel
Horneburg, Flecken 12,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Guderhandviertel

Das Trinkwasser in Guderhandviertel kommt aus dem Versorgungsnetz der Stadtwerke Stade. Das Rohwasser wird im Umland von Stade aus Grundwasser gewonnen, vor allem aus den Wassergewinnungsanlagen bei Bützfleth und den Elbmarschen südlich der Unterelbe. Dort fördern tiefe Brunnen Wasser aus sandigen und kiesigen Schichten, die unter dem Marschboden liegen und vom Einfluss der Elbe geprägt sind. Nach der Aufbereitung in den Anlagen der Stadtwerke Stade gelangt es über das Leitungsnetz in das Alte Land, also auch nach Guderhandviertel. Die Elbe liefert dabei nicht direkt Trinkwasser, aber ihr Tal, die Auen und die mächtigen Sande der Niederterrasse bestimmen, wie viel Kalk das Grundwasser aufnimmt und welche Härte am Ende ankommt. Der Wert von 12 °dH passt zu dieser Mischung aus jungen Flussablagerungen, Marsch und grundwasserführenden Sandschichten: weniger hart als in kalkreichen Mittelgebirgsräumen, aber spürbar mineralischer als in sehr weichen norddeutschen Gebieten. Guderhandviertel liegt mitten im Obstbaugebiet des Alten Landes, zwischen Lühe, Este und den Deichen der Elbniederung. Genau diese Landschaft drückt dem Wasser ihren Stempel auf. Die Böden bestehen hier aus Marschsedimenten, darunter liegen sandige Schichten aus der Eiszeit und dem Elburstromtal. Kalkhaltige Bestandteile aus den Ablagerungen der Elbe und aus den Grundwasserleitern sorgen dafür, dass das Wasser nicht weich ausfällt, sondern im mittleren Bereich bleibt. Südlich und westlich, etwa in Teilen des Landkreises Stade, schwankt die Härte je nach Gewinnungsgebiet deutlich, weil manche Orte stärker von sehr weichem Grundwasser aus Sanden, andere stärker von mineralreicheren Schichten versorgt werden. Guderhandviertel liegt dabei nicht im Bereich harter Kalkgesteine, wie sie in anderen Regionen Niedersachsens vorkommen, sondern in einem von Fluss und Marsch geprägten Übergangsraum. Der Unterschied zu den Nachbarorten zeigt sich genau darin. In den direkt benachbarten Orten des Alten Landes bleibt das Wasser meist ähnlich mittelhart, weil auch dort die gleichen Elbablagerungen, Marschböden und Grundwasserleiter wirken. Weiter weg, Richtung Geest und in andere Teile Niedersachsens, ändern sich die geologischen Bedingungen spürbar: Dort dominieren oft andere Sandkörper, Geschiebemergel oder kalkärmere Deckschichten, was zu weicheren oder je nach Untergrund auch deutlich anderen Härtegraden führt. Guderhandviertel steht damit typisch für das südliche Elbufer im Landkreis Stade: kein Quellwasser aus dem Gebirge, keine Talsperre, sondern Grundwasser aus lokalen Brunnenfeldern, geformt von Elbe, Lühe und den Sedimenten des Alten Landes. Der mittlere Härtewert ist deshalb kein Zufall, sondern ein direktes Ergebnis dieser flachen, wasserreichen Landschaft.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Stade GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber