Wasserhärte in Haan

PLZ 42781 · Mettmann, Nordrhein-Westfalen

13,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Haan

Website

Praktische Tipps bei 13,5 °dH

Spülmaschine

Bei 13,5 °dH in Haan: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Haan liegt mit 13,5 °dH 0,9 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Haan
13,5
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Haan liegt mit 13,5 °dH 1,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Haan
13,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Solingen, Klingenstadt 6 °dH weich
Hilden 14,3 °dH mittel
Erkrath, Fundort des Neanderthalers 15,5 °dH hart
Mettmann 14,2 °dH mittel
Langenfeld (Rheinland) 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Haan

Haan bezieht sein Trinkwasser über die Stadtwerke Haan, die im Netz der bergischen und rheinischen Fernwasserversorgung arbeiten und das Wasser aus dem Verbundsystem des Aggerverbandes und der Wupper-Talsperre erhalten. Maßgeblich sind dabei Wasser aus dem Wasserwerk Dabringhausen sowie aus dem Wassergewinnungsgebiet an der Großen Dhünn-Talsperre; je nach Betriebsführung fließt auch aufbereitetes Rohwasser aus dem Bereich der Eschbachtalsperre in das Versorgungsnetz ein. Diese Quellen liegen nicht direkt vor Ort, sondern im benachbarten Bergischen Land, wo Talsperren, Stauseen und geschützte Einzugsgebiete die Versorgung von Haan absichern. Das erklärt auch den Charakter des Wassers: nicht sehr weich wie in reinen Talsperrenstädten, aber deutlich kalkhaltiger als in vielen Ruhrgebiets-Kommunen, die stärker von Mischwasser aus Flusswasseraufbereitung geprägt sind. Der Härtewert von 13,5 °dH passt zu Haans Lage am Übergang vom Niederbergischen Land zur Rheinschiene. Unter den Haaner Siedlungsbereichen stehen tonige und mergelige Schichten des Bergisch-Märkischen Hügellands an, daneben treten im Untergrund Kalk- und Sandsteine des devonischen Grundgebirges auf. Solche Gesteine geben Calcium und Magnesium an das Wasser ab, wenn das Wasser aus den Einzugsgebieten über längere Zeit mit dem Untergrund in Kontakt steht. Hinzu kommt die Nähe zu Itter, Düssel und den Zuflüssen Richtung Wupper, also zu Flusssystemen, deren Einzugsräume geologisch sehr wechselhaft sind. Haan liegt damit nicht in einer reinen Quellregion und auch nicht in einer klassischen Kalkhochburg, sondern in einem Mischraum mit spürbarer Mineralisierung. Mittelhart ist hier kein Zufall, sondern Folge dieser bergischen Schichtenfolge und der Fernwasser-Mischung aus Talsperrenwasser und aufbereiteten Rohwässern. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich der Unterschied klar. Solingen und Wuppertal liegen tiefer im Bergischen und erhalten vielerorts weicheres Talsperrenwasser, während im Düsseldorfer Süden und im Neandertal die Werte oft stärker von den rheinischen Sedimenten und der örtlichen Mischung beeinflusst werden. Haan sitzt genau dazwischen und bleibt deshalb bei 13,5 °dH stabil im mittleren Bereich. Gegenüber vielen Orten in Nordrhein-Westfalen, etwa im Ruhrgebiet mit teils härterem Wasser aus Grundwasser- und Mischsystemen, wirkt Haans Versorgung ausgewogener. Der Standort im Landkreis Mettmann, am Rand des Bergischen Landes, macht diese Zwischenstellung sichtbar: kein extrem weiches Talsperrenwasser, kein hartes Kalkwasser der reinen Löss- und Grundwassergebiete, sondern ein ortstypischer Mittelwert aus bergischer Geologie und regionaler Verbundversorgung.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Haan

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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