Wasserhärte in Hachenburg

PLZ 57627 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

7,3 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Hachenburg

Website

Praktische Tipps bei 7,3 °dH

Spülmaschine

Bei 7,3 °dH in Hachenburg reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Hachenburg liegt mit 7,3 °dH 6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Hachenburg
7,3
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Hachenburg liegt mit 7,3 °dH 7,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hachenburg
7,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Nister 8,9 °dH mittel
Gehlert 7,3 °dH weich
Müschenbach 8,7 °dH mittel
Streithausen 8,9 °dH mittel
Hattert 8,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hachenburg

Der Westerwaldkreis ist geologisch ein Gebiet aus Basalt, Tuff, Schiefer und anderen vulkanisch geprägten Gesteinen, die von alten Höhenrücken und tief eingeschnittenen Tälern durchzogen werden. Diese Landschaft speichert Niederschläge anders als Kalkgebiete: Regen versickert in Klüften, wird unterwegs von Sandstein- und Schieferlagen nur mäßig mit Calcium und Magnesium angereichert und tritt vielerorts als eher weiches Grundwasser wieder aus. Auch die Bäche der Region, die über die Wied und ihre Zuflüsse Richtung Lahn und Rhein entwässern, tragen nicht die hohe Mineralfracht mit sich, die man aus kalkreichen Gegenden kennt. Darum liegt der Härtewert in Hachenburg bei 7,3 °dH und damit im weichen Bereich. Der Ort sitzt auf einem Untergrund, der das Wasser nicht stark aufhärtet, und genau das spiegelt sich im Trinkwasser wider. Hachenburg bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz der Verbandsgemeindewerke Hachenburg, die die örtliche Versorgung über eigene Brunnen und Quellfassungen im Umland sichern. Die Gewinnungsgebiete liegen im Westerwälder Hügelland, wo Niederschlagswasser durch Basalt- und Schieferzonen in grundwasserführende Schichten gelangt und nach der Aufbereitung in das Ortsnetz eingespeist wird. Die Versorgung bleibt damit eng an die Landschaft gebunden, aus der sie stammt: kurze Wege, lokales Wasser, geformt von den Gesteinen des Westerwaldes. Talsperren spielen hier nicht die zentrale Rolle, vielmehr stützt sich Hachenburg auf die regionalen Wasserrechte und Brunnenstandorte der Verbandsgemeinde, die seit Jahren die Stadt und die umliegenden Ortsteile versorgen. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten im Westerwald fällt Hachenburg mit seinem weicheren Wasser auf. Orte auf ähnlichen Basalt- und Schieferzügen kommen zwar ebenfalls oft ohne hohe Härtewerte aus, doch in tiefer eingeschnittenen Tälern oder dort, wo einzelne Kalkanteile im Untergrund stärker wirken, kann das Wasser spürbar härter werden. Gegenüber anderen Teilen von Rheinland-Pfalz ist der Unterschied noch deutlicher: In Regionen mit Muschelkalk, Löss oder stärker mineralisierten Grundwasserleitern liegen die Werte häufig höher. Hachenburg bleibt dagegen ein typischer Westerwald-Standort mit eher schlank mineralisiertem Trinkwasser. Der Härtewert passt zur Geologie der Gegend und zum lokalen Gewinnungsraum. Genau daraus ergibt sich das Profil, das den Ort von vielen rheinland-pfälzischen Wasserlagen unterscheidet.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Hachenburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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