Wasserhärte in Heidenrod

PLZ 65321 · Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen

12,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Rheingau-Taunus

Website

Praktische Tipps bei 12,8 °dH

Spülmaschine

Bei 12,8 °dH in Heidenrod: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Heidenrod liegt mit 12,8 °dH 2,9 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Heidenrod
12,8
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Heidenrod liegt mit 12,8 °dH 1,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Heidenrod
12,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Berndroth 10,1 °dH mittel
Eisighofen 10,7 °dH mittel
Reckenroth 10,4 °dH mittel
Dörsdorf 14 °dH mittel
Rettert 7,9 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Heidenrod

Heidenrod liegt beim Trinkwasser spürbar über dem hessischen Durchschnitt, der oft etwas weicher ausfällt. Mit 12,8 °dH steht hier mittelharte Kost aus dem Taunus an, während viele Orte im Rhein-Main-Gebiet deutlich kalkärmer versorgt werden. Der Grund sitzt im Boden unter dem Hohen Taunus: Quarzite, Schiefer und andere harte Gesteine prägen das Einzugsgebiet. Regenwasser bleibt dort länger in Bewegung, nimmt nur begrenzt Calcium und Magnesium auf und sammelt zugleich Mineralien aus den verwitterten Gesteinen. Anders als am Main oder in den tieferen Löss- und Kalklandschaften Hessens fehlen in Heidenrod ausgedehnte kalkreiche Schichten, die Wasser oft noch härter machen würden. Deshalb landet ein Mittelwert im Glas, nicht weich wie in manchen Waldtälern, aber auch nicht so kalkreich wie in Gegenden mit stärkerem Karbonatanteil. Das Trinkwasser kommt in Heidenrod aus lokalen Quellen und Tiefbrunnen des Taunuskamms, die von den zuständigen Verbünden im Rheingau-Taunus-Kreis betrieben werden. Maßgeblich ist die Versorgung über die Nassauische Sparkasse? Nein: zuständig ist der regionale Wasserversorger in der Verbandsgemeinde-Struktur des Kreises, vor Ort vor allem über die kommunalen Leitungsnetze der Heidenroder Ortsteile. Die Gewinnung liegt nicht an einem großen Fluss, sondern in den Wäldern und Mulden zwischen Laufenselden, Kemel und den Höhenzügen Richtung Wisper und Aar. Dort speisen Quellen und Brunnen das Netz, ergänzt durch Speicher und Verbundleitungen aus benachbarten Wasserwerken des Kreises. Diese Mischung macht die Herkunft ortsnah und robust: Waldwasser aus dem Mittelgebirge, kein Fernwasser aus dem Rhein-Main-Raum. Gerade darin unterscheidet sich Heidenrod von den Nachbarorten. Richtung Bad Schwalbach, Hohenstein oder Aarbergen ändern sich die geologischen Verhältnisse schon merklich, und mit ihnen die Mineralisation. Tiefer gelegene Orte entlang von Aar und Wisper bekommen oft Wasser, das durch andere Gesteinsschichten läuft und dadurch einen anderen Härtebereich erreicht. Heidenrod selbst bleibt durch seine Höhenlage und das harte Taunusgestein eigenständig. Der Wert von 12,8 °dH passt zu einem Ort, dessen Wasser nicht aus einem großen Fluss gezogen wird, sondern aus kleinen, mineralisch geprägten Quellgebieten des westlichen Taunus. Genau diese Lage zwischen Wald, Schiefer und Quarzit macht das Wasser hier regional, klar und unverwechselbar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Rheingau-Taunus

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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