Wasserhärte in Höchheim

PLZ 97633 · Rhön-Grabfeld, Bayern

25,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 25,3 °dH

Spülmaschine

Bei 25,3 °dH in Höchheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Höchheim liegt mit 25,3 °dH 8 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Höchheim
25,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Höchheim liegt mit 25,3 °dH 10,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Höchheim
25,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Aubstadt 25,3 °dH hart
Weigler 22 °dH hart
Herbstadt 25,2 °dH hart
Römhild 22,9 °dH hart
Bad Königshofen i.Grabfeld, St 22 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Höchheim

Höchheim liegt beim Trinkwasser deutlich über dem bayerischen Mittel und auch über vielen Orten im Grabfeld. 25,3 °dH sind ein klarer Fingerabdruck des Untergrunds: In der Vorrhön und im nördlichen Grabfeld prägen Muschelkalk und dolomitische Schichten den Boden, dazu kommen lösshaltige Deckschichten. Regenwasser, das hier versickert, bleibt nicht weich. Es löst über lange Wege Kalk und Magnesium aus dem Gestein und tritt deshalb im Netz als hartes Wasser wieder hervor. Der nahe Verband aus Tälern, Höhenzügen und kleinen Fließgewässern lenkt das Wasser zwar in den Untergrund, aber nicht in weiche, granitische Speichergesteine wie in Teilen Nordbayerns. Genau diese Karst- und Kalklandschaft zwischen Grabfeld und Rhön macht den Unterschied zu Orten mit deutlich niedrigeren Härtegraden. Das Trinkwasser in Höchheim stammt aus dem regionalen Verbund des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe, der im Landkreis Rhön-Grabfeld die örtliche Versorgung bündelt. Eingespeist wird es aus tiefen Brunnen und Quellen im Verbandsgebiet, aus Bereichen mit kalk- und dolomitreichem Grundwasser. Solche Förderstellen liefern Wasser, das auf seinem Weg durch die Schichten viel Mineralstoff aufnimmt. Talsperren spielen hier keine Rolle; die Versorgung beruht auf Grundwasser aus dem Muschelkalkraum und nicht auf fernem Fernwasser. Das erklärt die stabile Härte, die in Höchheim ankommt, und auch den regionalen Charakter der Versorgung: kurze Wege, lokales Wasser, geologischer Abdruck direkt aus der Landschaft. Verglichen mit Nachbarorten im Grabfeld und mit dem bayerischen Durchschnitt steht Höchheim auf der harten Seite. Viele Orte in Oberfranken oder im Voralpenland liegen wegen anderer Gesteine und größerer Wasseraufbereitung teils spürbar niedriger. Hier dagegen setzt die Kalkgeologie den Ton. Das Wasser trägt die Handschrift der Hügel zwischen Saale, Streu und den Randlagen der Rhön, nicht die eines großen Mischsystems aus weiten Talsperren oder sandigen Niederungen. Höchheim bekommt damit ein typisches Wasser aus dem fränkischen Muschelkalkland: mineralreich, regional gefasst und von der Landschaft rund um den Ort geprägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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