Wasserhärte in Höxter

PLZ 37671 · Höxter, Nordrhein-Westfalen

23 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Gas- und Wasserversorgung Höxter GmbH

Website

Praktische Tipps bei 23 °dH

Spülmaschine

Bei 23 °dH in Höxter: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Höxter liegt mit 23 °dH 8,6 °dH über dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Höxter
23
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Höxter liegt mit 23 °dH 8,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Höxter
23
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Boffzen 12,3 °dH mittel
Fürstenberg 15,9 °dH hart
Boffzen, gemfr. Gebiet 15,9 °dH hart
Holzminden 14,7 °dH hart
Derental 12,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Höxter

22,7 °dH — was steckt dahinter? Der Wert passt zur Landschaft zwischen Wesertal, Solling und den Muschelkalk- und Keuperzügen des Weserberglands. Höxter liegt auf Gesteinen, aus denen Calcium und Magnesium leicht ins Grundwasser gelangen. Auch die Weser selbst prägt den Untergrund: Schotter, Sande und alte Talablagerungen filtern das Wasser, lösen aber unterwegs Kalk aus den karbonatreichen Schichten der Umgebung. So entsteht das harte Wasser, das für das östliche Nordrhein-Westfalen typisch ist, in Höxter aber besonders deutlich ausfällt. Die Hügel von Annenberg, Bödexen und Ottbergen stehen geologisch für dieselbe Kalk- und Mergelwelt, die den Härtewert nach oben treibt. Weiter westlich, Richtung Egge und Paderborner Hochfläche, ändern sich die Gesteine, und die Wasserwerte verschieben sich oft spürbar. Höxter liegt damit nicht in einer weichen Mittelgebirgszone, sondern in einem Kalkraum, der das Trinkwasser mineralreich macht. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz der Stadtwerke Höxter. Versorgt werden die Ortsteile und die Kernstadt über eigene Gewinnungsanlagen mit Grundwasser aus Brunnen und Quellfassungen im Einzugsgebiet des Wesertals und der höher gelegenen Randbereiche. Dort wird Wasser aus den natürlichen Speichern der kalkhaltigen Schichten gefördert, aufbereitet und in die Hochbehälter eingespeist. Die Nähe zur Weser ist dabei nicht die Quelle selbst, wohl aber Teil der langen Wasserbewegung im Untergrund. Regenwasser sickert in die verkarsteten und geklüfteten Gesteine ein, wandert durch Muschelkalk und mergelige Lagen und kommt erst nach diesem Weg wieder als Trinkwasser ans Licht. Genau diese örtliche Mischung aus Talgrund, Hanglagen und kalkreichen Formationen prägt die Versorgung bis heute. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten in Nordrhein-Westfalen steht Höxter deutlich härter da. Orte im weiteren Umfeld des Weserberglands, etwa im Übergang Richtung Holzminden oder Beverungen, zeigen ebenfalls kalkbetonte Werte, doch im westlichen Landesteil mit Sandstein, Schiefer oder Rhein- und Ruhrwasser liegen die Härtegrade oft niedriger. Gegenüber Städten, die aus Talsperren oder aus weiträumig gemischten Fernwasserverbünden versorgt werden, bleibt Höxter näher an seiner Geologie. Das macht den Ort wasserchemisch eigenständig. Wer hier aus dem Hahn trinkt, bekommt ein Produkt der lokalen Landschaft: Wesertal, Kalkhänge, Grundwasserleiter und Brunnenarbeit aus einer Hand.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gas- und Wasserversorgung Höxter GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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