Wasserhärte in Hofheim i.UFr., St

PLZ 97461 · Haßberge, Bayern

20,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Stadtwerke Hofheim i.UFr.

Website

Praktische Tipps bei 20,3 °dH

Spülmaschine

Bei 20,3 °dH in Hofheim i.UFr., St: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Hofheim i.UFr., St liegt mit 20,3 °dH 3 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Hofheim i.UFr., St
20,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Hofheim i.UFr., St liegt mit 20,3 °dH 5,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hofheim i.UFr., St
20,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Riedbach 20,3 °dH hart
Aidhausen 24,9 °dH hart
Königsberg i.Bay., St 20,3 °dH hart
Burgpreppach 23,1 °dH hart
Bundorf 24,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Hofheim i.UFr., St

Unter Hofheim i.UFr. liegt der Muschelkalk des nördlichen Unterfrankens, darüber an vielen Stellen lehmige und mergelige Deckschichten aus den eiszeitlichen Umlagerungen der fränkischen Gäulandschaft. Diese Schichten stammen aus dem alten Meeresboden der Trias und aus späterem Verwitterungsschutt, der sich in Mulden und Tälern abgelagert hat. Dazu kommen die Kalkbänke und dolomitischen Lagen, die in der Haßbergregion vielerorts das Grundwasser mit Calcium und Magnesium anreichern. Genau daraus erklärt sich das harte Wasser mit 20,3 °dH: Regen sickert durch kalkreiche Böden, nimmt Mineralien auf und gelangt aus den Einzugsgebieten rund um die Hofheimer Mulde und die kleinen Nebentäler in die Brunnen. Die nahe Rodach und ihre Zuflüsse prägen die Landschaft, nicht aber ein weiches Alpenwasser wie in anderen Teilen Bayerns. Hofheim liegt damit hydrogeologisch klar auf der kalkigen Seite des Landes, nicht auf Sand oder kristallinem Gestein. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Stadt und des Landkreises Haßberge, der die Stadt Hofheim und die Ortsteile über eigene Gewinnungsanlagen und Verbundleitungen versorgt. Maßgeblich sind lokale Tiefbrunnen und Quellfassungen aus dem Haßbergvorland, gespeist aus Grundwasser, das in den verkarsteten Schichten des Muschelkalks zirkuliert. Diese Herkunft passt zum messbaren Härtebild, denn das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die Kalk- und Mergelzonen deutlich mehr Härtebildner auf als Quellwasser aus den Granit- oder Sandsteinräumen Frankens. Der Versorger mischt und verteilt das Wasser im örtlichen Netz, sodass Hofheim nicht von weit her über Fernwasser lebt, sondern von einer regionalen Ressource, die direkt aus dem Landkreis kommt. Im Vergleich zu Nachbarorten in den Haßbergen und im weiteren Bayern zeigt Hofheim ein deutlich mineralreicheres Profil. Orte mit Sandsteinuntergrund oder mit stärkerem Fernwasserbezug liegen oft spürbar darunter, während hier die geologische Nähe zu Kalk und Mergel den Ausschlag gibt. Gegenüber weicheren Regionen Unterfrankens, aber auch gegenüber vielen oberbayerischen Versorgungsgebieten mit alpinem oder vorgelagertem Quellwasser, steht Hofheim klar härter da. Der Ort ist damit ein typisches Beispiel für das nördliche Bayern: kurze Wege vom Gestein ins Glas, regionales Grundwasser statt großer Überleitungen und ein Härtewert, der direkt aus dem Boden der Haßberge kommt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Hofheim i.UFr.

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber