Wasserhärte in Hohenleimbach

PLZ 56746 · Ahrweiler, Rheinland-Pfalz

12,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Website

Praktische Tipps bei 12,9 °dH

Spülmaschine

Bei 12,9 °dH in Hohenleimbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Hohenleimbach liegt mit 12,9 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Hohenleimbach
12,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Hohenleimbach liegt mit 12,9 °dH 1,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hohenleimbach
12,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kaltenborn 12,9 °dH mittel
Kempenich 14 °dH mittel
Hausten 13,9 °dH mittel
Arft 13,5 °dH mittel
Siebenbach 13,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hohenleimbach

Unter Hohenleimbach liegt kein junges Kalkland, sondern der harte Untergrund der Osteifel. Basalt, Tuff und verwitterte Schiefer- und Sandsteinschichten prägen hier den Boden, dazu kommen vulkanische Ablagerungen aus den Eifelvulkanen und feinkörnige Sedimente, die in Senken und Bachtälern liegen geblieben sind. Regenwasser sickert durch diese Schichten nicht so rasch und nicht so kalkreich wie in reinen Muschelkalk- oder Lössgebieten. Es nimmt auf dem Weg nur einen mittleren Mineralgehalt auf. Genau daraus erklärt sich der Härtewert von 12,9 °dH. Der Untergrund liefert Calcium und Magnesium, aber nicht in der Menge, wie sie in den kalkreichen Tälern am Rand des Rheinlands üblich sind. Auch die kleinen Bäche, die Richtung Brohlbach und Ahr entwässern, bringen kein extrem hartes Wasser mit, weil sie auf dem Weg durch vulkanische und silikatische Gesteine fließen. Das Trinkwasser für Hohenleimbach stammt aus dem Netz des örtlichen Regionalversorgers im Landkreis Ahrweiler und wird aus den Wassergewinnungsanlagen der Verbandsgemeinde über Tiefbrunnen und Quellfassungen im Eifelraum eingespeist. Zuständig ist der Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr. Die Versorgung stützt sich auf lokale Quellen und Grundwasser, nicht auf eine große Talsperre. Das passt zur Lage des Ortes am Rand der Hocheifel, wo sauberes, kühles Grundwasser aus den geklüfteten Vulkan- und Schiefergesteinen gefasst wird. Die Leitungen versorgen Hohenleimbach zusammen mit den umliegenden Ortschaften der Verbandsgemeinde, sodass das Wasser nicht aus einem fernen Fernwasserverbund, sondern aus dem direkten Umland kommt. Der Unterschied zu den Nachbarn ist spürbar. Richtung Brohl und in tieferen Lagen des Ahrtals steigen die Mineralwerte teils anders aus, weil dort andere Gesteine und längere Fließwege wirken. Auf den Hochflächen der Osteifel bleibt das Wasser meist mittlerer Härte, in manchen Orten etwas weicher, in anderen etwas kalkreicher, je nach Brunnen und Quellgebiet. Gegenüber vielen Orten in Rheinland-Pfalz, etwa im Kalk- und Lössraum des Nordpfälzer Berglands oder in den Rheinebenen, liegt Hohenleimbach damit genau im Eifeltyp: kein sehr weiches Gebirgswasser, aber auch kein hartes Flachlandwasser. Die Mischung aus vulkanischem Untergrund, schieferigen Gesteinen und kurzer, lokaler Gewinnung macht den Ort wasserchemisch eigenständig.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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