Wasserhärte in Holzhausen an der Haide

PLZ 56357 · Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz

7,9 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Oberer Taunus

Website

Praktische Tipps bei 7,9 °dH

Spülmaschine

Bei 7,9 °dH in Holzhausen an der Haide reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Holzhausen an der Haide liegt mit 7,9 °dH 5,4 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Holzhausen an der Haide
7,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Holzhausen an der Haide liegt mit 7,9 °dH 6,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Holzhausen an der Haide
7,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rettert 7,9 °dH weich
Buch 14 °dH mittel
Obertiefenbach 14 °dH mittel
Bettendorf 14 °dH mittel
Nastätten 8,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Holzhausen an der Haide

Holzhausen an der Haide liegt mit 7,9 °dH klar unter vielen Orten im Rhein-Lahn-Kreis, die oft deutlich härteres Wasser aus kalkreicheren Schichten erhalten, und auch unter dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt vieler Mittelgebirgsräume. Der Unterschied kommt nicht von ungefähr: Auf der Taunushöhe prägen verwitterte Schiefer-, Quarzit- und Sandsteinschichten das Bild, dazu kommen eher nährstoffarme, saure Böden. Solche Gesteine geben dem Wasser nur wenig Calcium und Magnesium mit. Anders als in Orten näher am Mittelrhein, wo kalkreiche Sedimente und tiefere Grundwasserleiter häufiger höhere Härten erzeugen, bleibt das Wasser hier darum weich. Die Lage zwischen den Höhen des westlichen Taunus und den Tälern der kleineren Zuflüsse zur Lahn schirmt außerdem großflächige Kalkeinträge ab. Holzhausen an der Haide steht damit geologisch näher an den weichen Wassern der höher gelegenen Taunusorte als an den härteren Versorgungsgebieten der Talorte im Landkreis. Die Versorgung läuft über das Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Oberer Taunus, der das Rohwasser aus örtlichen Quellen und Brunnen in den Höhenlagen des Taunus gewinnt und im Verbandssystem aufbereitet. Das Wasser stammt damit nicht aus einer Talsperre, sondern aus regionalen Grundwasservorkommen und Quellfassungen, die in den klüftigen Schiefer- und Sandsteinpaketen der Umgebung gespeist werden. Gerade diese Gesteine sind wasserführend, aber arm an löslichen Mineralien. Deshalb bleibt der Härtewert niedrig. In Holzhausen an der Haide kommt also ein typisches Taunuswasser an: frisch aus dem lokalen Untergrund, ohne den mineralischen Druck tiefer Kalkschichten. Der Rhein-Lahn-Kreis zeigt dabei starke Gegensätze. Orte in den Tälern oder näher an kalkreicheren Bereichen erreichen oft spürbar höhere Werte, während die Höhenorte auf dem Taunuskamm weicheres Wasser beziehen. Holzhausen an der Haide unterscheidet sich damit deutlich von Nachbarorten, die an anderen geologischen Linien hängen und teils härteres Wasser führen. Der Ort liegt nicht in einem großen Flusstal wie die Lahnorte bei Diez oder Bad Ems, sondern auf der Hochfläche des westlichen Taunus. Genau diese Lage hält das Wasser weich und gleichmäßig. Das Ergebnis ist ein Versorgungsbild, das typisch für die Höhen des Rhein-Lahn-Kreises ist, aber klar vom rheinland-pfälzischen Durchschnitt vieler kalkreicher Räume abweicht. Wer die Region kennt, merkt den Kontrast sofort: Hier bestimmt nicht der Kalk aus Tal- und Muschelkalkzonen den Charakter des Trinkwassers, sondern das kühle, mineralarme Quell- und Grundwasser aus dem Schieferland der Haide.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Oberer Taunus

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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