Wasserhärte in Hosenfeld

PLZ 36154 · Fulda, Hessen

12,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Gruppenwasserwerk Florenberg

Website

Praktische Tipps bei 12,5 °dH

Spülmaschine

Bei 12,5 °dH in Hosenfeld: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Hosenfeld liegt mit 12,5 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Hosenfeld
12,5
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Hosenfeld liegt mit 12,5 °dH 2,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hosenfeld
12,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Großenlüder 6 °dH weich
Grebenhain 14,4 °dH mittel
Freiensteinau 12,5 °dH mittel
Flieden 10,9 °dH mittel
Herbstein 11,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hosenfeld

Der Landkreis Fulda liegt am Rand des Vogelsbergs und der Rhön, dort, wo junges Basaltgestein auf Buntsandstein und lösshaltige Deckschichten trifft. Diese Mischung prägt auch das Trinkwasser in Hosenfeld. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch Klüfte, Sandsteine und verwitterte Gesteine nur einen mittleren Anteil an Calcium und Magnesium auf, weil der Untergrund nicht so stark karbonatisch ist wie in Kalkgebieten. Zugleich bringen die vulkanischen Zonen des Vogelsbergs und die sandigen Schichten der Vorlandschaft unterschiedliche Mineralspuren ins Wasser. So landet Hosenfeld bei 12,5 °dH, also im mittleren Bereich, der für diesen Teil Osthessens typisch ist, aber nicht überall gleich ausfällt. Entlang der Kleinen Fulda, der Fliede und ihrer Zuflüsse wechseln harte und weichere geologische Fenster auf engem Raum, und genau das macht die Wasserwerte im Kreis Fulda so verschieden. Hosenfeld wird heute über das Netz des Zweckverbands Gruppenwasserwerk Florenberg versorgt, der die Ortsteile mit Wasser aus eigenen Tiefbrunnen und Brunnenfeldern im Umland speist. Das Rohwasser stammt aus geschützten Grundwasserleitern im Fuldaer Land, nicht aus einer Talsperre. Nach der Förderung wird es im Verbundsystem aufbereitet und in die Hochbehälter und Leitungen der Gemeinde eingespeist. Diese regionale Herkunft passt zum Dorfcharakter des Ortes zwischen Jossa, Schletzenhausen und Blankenau: kurze Wege, lokale Gewinnung, Versorgung aus dem unmittelbaren hydrogeologischen Umfeld. Gerade deshalb liegt Hosenfeld nicht bei den sehr weichen Werten, wie sie in manchen hessischen Quellgebieten vorkommen, und auch nicht bei den deutlich härteren Bereichen aus kalkreicheren Regionen. Der Messwert markiert eine stabile Mitte, die aus den Böden und Gesteinen des Fuldaer Beckens hervorgeht. Im Vergleich zu Nachbarorten wirkt Hosenfeld damit geologisch eigenständig. Richtung Rhön steigen die Anteile vulkanischer Gesteine an, Richtung Vogelsberg verändern Basalt und vulkanische Verwitterungsprodukte die Wasserchemie, während in anderen Teilen Hessens Kalkstein und Muschelkalk oft für höhere Härten sorgen. Hosenfeld liegt dazwischen. Nicht so weich wie manche Wasserversorgungen im nördlichen Vorland der Rhön, nicht so hart wie Orte auf kalkigem Untergrund weiter südlich. Der Ort spiegelt damit die Landschaft des Landkreises Fulda sehr direkt: ein Übergangsraum aus Buntsandstein, Basalt und Talauen, der dem Trinkwasser seine mittlere Härte gibt und die Herkunft aus dem lokalen Grundwasser klar erkennbar macht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Gruppenwasserwerk Florenberg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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