Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)
Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen.
Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Datenquelle:
Trinkwasseranalyse von Wasserverband Nord (Website).
Da kein direkter Wert verfügbar war, zeigen wir hier einen Schätzwert auf Basis umliegender Orte – Details zur Methodik.
Praktische Tipps bei 13,8 °dH
Spülmaschine
Bei 13,8 °dH in Klappholz: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.
Waschmaschine
Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.
Wasserkocher
Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.
Kaffeemaschine
Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.
Aquarium
Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.
Zimmerpflanzen
Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.
Baby & Säuglingsnahrung
Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.
Klappholz liegt bei 13,8 °dH spürbar über dem weichen Küstenwasser vieler Orte an der schleswig-holsteinischen Nord- und Ostsee, aber unter den härteren Werten mancher Acker- und Geestlagen im Binnenland. Der Grund liegt im Untergrund des nördlichen Schleswig-Flensburg: eiszeitliche Sande, Geschiebelehme und örtlich kalkhaltige Ablagerungen prägen die Region. Auf dem Weg durch diese Schichten löst das Grundwasser Mineralien, vor allem Calcium und Magnesium. In der flachen Landschaft zwischen Satrup, Süderbrarup und dem Angeln-Hügelland sammelt sich das Wasser in mehreren Grundwasserleitern, die von Niederschlägen gespeist werden. Flüsse wie die Treene oder die Schlei liegen nicht als Trinkwasserquelle direkt an Klappholz, doch die gleiche eiszeitliche Landschaft, die ihre Täler formte, bestimmt auch die Wasserchemie vor Ort. Deshalb ist Klappholz klar anders als der Landesdurchschnitt in vielen Küsten- und Marschgemeinden, wo das Wasser oft deutlich weicher ausfällt, weil dort weniger kalkreiches Gestein im Untergrund steckt.
Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Netz des Wasserverbandes Nord, der im Kreis Schleswig-Flensburg zahlreiche Ortschaften über eigene Brunnenfelder und Verbundleitungen versorgt. Die Versorgung in Klappholz stützt sich auf Grundwasser aus tiefen Förderbrunnen in den eiszeitlichen Sand- und Kiespaketen der Region; Talsperren spielen hier keine Rolle. Das Wasser wird gefasst, aufbereitet und über das Leitungsnetz in die Haushalte gegeben. Gerade in Angeln und im Umland von Sörup, Mittelangeln und Tarp ist diese Grundwasserprägung typisch: kein Oberflächenwasser aus Seen oder Stauseen, sondern Wasser aus unterirdischen Speichern, die von den Niederschlägen auf den leicht welligen Höhenzügen gespeist werden. Die Härte von 13,8 °dH passt deshalb zu einem Gebiet, in dem Grundwasser länger mit mineralischen Bodenschichten in Kontakt steht als in den sandigen, stärker ausgewaschenen Küstenstreifen.
Der Vergleich mit den Nachbarorten zeigt die Lage ziemlich klar. Klappholz steht nicht für das sehr weiche Wasser der Marsch am Nordfriesischen Wattenmeer und auch nicht für extrem harte Werte aus einzelnen kalkreichen Landstrichen weiter südlich. Es liegt in einer mittleren Zone, wie sie für das nördliche Binnenland Schleswig-Holsteins häufig ist. Gegenüber Orten direkt an der Schlei oder an der Flensburger Förde fällt der Unterschied vor allem durch den höheren Mineralgehalt auf, weil dort häufiger küstennahe, stärker durchmischte Grundwasserverhältnisse wirken. Gegenüber manchen Dörfern auf denselben Angler Höhen ist Klappholz wiederum kein Ausreißer, sondern Teil eines zusammenhängenden Versorgungs- und Landschaftsraums. Die Härte spiegelt damit nicht Zufall wider, sondern die geologische Handschrift der Region und die Grundwasserbrunnen, aus denen der Wasserverband Nord das Trinkwasser gewinnt.
Häufige Fragen
Die Wasserhärte in Klappholz beträgt 13,8 °dH. Das entspricht dem Härtebereich "mittel" nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz.
Der Wasserversorger in Klappholz ist Wasserverband Nord. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Versorgers.
Ja, das Leitungswasser in Klappholz ist als Trinkwasser zugelassen und erfüllt die Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung. Es kann bedenkenlos getrunken werden.
Bei einer Wasserhärte von 13,8 °dH (mittel) ist ein Wasserfilter in der Regel nicht notwendig. Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad gering.
Bei 13,8 °dH stellen Sie Ihre Spülmaschine auf Stufe 2 (mittel) ein. Normaler Verbrauch an Regeneriersalz und Klarspüler.
Wir nutzen Google Analytics, um die Nutzung der Seite anonymisiert zu analysieren und Inhalte zu verbessern. Mit Klick auf „Akzeptieren“ stimmen Sie der Verarbeitung zu. Sie können ablehnen oder Ihre Entscheidung jederzeit ändern. Details: Datenschutz.