Wasserhärte in Kleinlangenfeld

PLZ 54597 · Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz

12,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifelkreis Bitburg-Prüm

Website

Praktische Tipps bei 12,5 °dH

Spülmaschine

Bei 12,5 °dH in Kleinlangenfeld: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Kleinlangenfeld liegt mit 12,5 °dH 0,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Kleinlangenfeld
12,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Kleinlangenfeld liegt mit 12,5 °dH 2,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kleinlangenfeld
12,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Olzheim 12,5 °dH mittel
Neuendorf 13,9 °dH mittel
Reuth 10,9 °dH mittel
Weinsheim 12,9 °dH mittel
Schwirzheim 11,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Kleinlangenfeld

Kleinlangenfeld liegt beim Trinkwasser nicht auf der weichen Seite von Rheinland-Pfalz, sondern eher im mittleren Bereich. Mit 12,5 °dH steht der Ort spürbar über vielen Bereichen des Landes, in denen das Wasser oft deutlich weicher aus dem Hunsrück, vom Mittelrhein oder aus Teilen der Pfalz kommt. Der Grund liegt in der Eifel: Hier prägen verfestigte Sedimente, Schiefer, Sandsteine und örtlich kalkhaltige Schichten das Wasser auf seinem Weg durch den Untergrund. Es nimmt dabei mehr Calcium und Magnesium auf als in Gegenden mit rein silikatischem Gestein. Die Lage im Eifelkreis Bitburg-Prüm, fern größerer Flussauen, sorgt zudem dafür, dass das Wasser nicht von breiten Talniederungen mit sehr weichem Flusswasser dominiert wird, sondern aus kleinräumigen, geologisch geprägten Quell- und Grundwasservorkommen stammt. Genau diese Eifelgeologie macht den Unterschied zu vielen Nachbarorten im Westen und Süden des Landes sichtbar: Dort sind die Härtewerte oft niedriger, während Kleinlangenfeld mit seinem mittleren Wert klar im Feld der mineralreicheren Hochlagen bleibt. Das Trinkwasser kommt aus der regionalen Wasserversorgung des Zweckverbands Wasserversorgung Eifelkreis Bitburg-Prüm, der die Ortsteile und Dörfer des Kreises über ein Netz aus Brunnen, Quellen und Aufbereitungsanlagen versorgt. In diesem Teil der Eifel werden vor allem Grundwasser und Quellwasser genutzt, die in den örtlichen Gewinnungsgebieten gefasst, aufbereitet und über Druckleitungen verteilt werden. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier im Vergleich zu anderen Teilen des Landes keine prägende Rolle. Die Versorgung ist damit eng an die Landschaft gebunden: kleine Einzugsgebiete, kurze Wege vom Untergrund bis ins Netz und eine Wasserzusammensetzung, die von den Gesteinen vor Ort geformt wird. Der Verband liefert das Wasser auch nach Kleinlangenfeld und bündelt die Versorgung mit den umliegenden Orten im Südeifelraum. Im Vergleich zu Nachbarorten im Eifelkreis fällt Kleinlangenfeld mit 12,5 °dH weder als besonders weich noch als hart auf, sondern als ortstypisch mineralisch geprägt. Gegenüber vielen Gemeinden im nördlichen Rheinland-Pfalz wirkt das Wasser etwas kräftiger im Mineralgehalt, weil die Eifelböden und der Gesteinsuntergrund mehr Härtebildner freisetzen als die Sand- und Schotterbereiche anderer Landesteile. Zugleich bleibt der Wert unter den höheren Härtegraden, wie sie in einzelnen kalkreicheren Regionen des Landes vorkommen. Kleinlangenfeld steht damit genau zwischen den sehr weichen Wasserlandschaften und den deutlich härteren Kalkgebieten. Der Ort zeigt, wie stark die Eifel das Trinkwasser formt: nicht durch große Flüsse, sondern durch den stillen Weg des Wassers durch Schiefer, Sandstein und lokale Kalkanteile.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifelkreis Bitburg-Prüm

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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