Wasserhärte in Kupferberg, St

PLZ 95362 · Kulmbach, Bayern

9,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Stadt Kupferberg

Website

Praktische Tipps bei 9,6 °dH

Spülmaschine

Bei 9,6 °dH in Kupferberg, St: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Kupferberg, St liegt mit 9,6 °dH 7,7 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Kupferberg, St
9,6
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Kupferberg, St liegt mit 9,6 °dH 5,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kupferberg, St
9,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ludwigschorgast 9,6 °dH mittel
Guttenberg 9,6 °dH mittel
Wirsberg 9,6 °dH mittel
Untersteinach 12,1 °dH mittel
Marktleugast 8,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Kupferberg, St

Kupferberg liegt mit 9,6 °dH etwas unter dem bayerischen Mittel, aber klar über den sehr weichen Werten, die im Frankenwald und in manchen Hochlagen des Kulmbacher Landes vorkommen. Der Grund steckt im Untergrund des nordöstlichen Oberfrankens: rund um den Ort prägen Buntsandstein, geschichtete Sandsteine und tonige Lagen das Wasserbild, dazu kommen in der weiteren Umgebung härtere Schichten aus Keuper und Muschelkalk. Solches Gestein gibt beim Versickern mehr Calcium und Magnesium ab als reine Sandsteinzüge. Auch die Täler der Selbitz und ihrer Zuflüsse sowie kleine Quellhorizonte an den Hängen bremsen den schnellen Abfluss und lassen das Wasser länger mit dem Gestein in Kontakt. So entsteht ein mittlerer Härtewert, der sich deutlich von den weicheren Berglagen des Frankenwaldes und von den teils härteren Ortsnetzen im Muschelkalkraum um Kulmbach absetzt. Das Trinkwasser für Kupferberg stammt aus dem Verbund der Stadtwerke beziehungsweise der örtlichen Wasserversorgung im Landkreis Kulmbach, die Quell- und Brunnenwasser aus dem näheren Umland einbindet. Typisch für diesen Teil Oberfrankens sind gefasste Quellen an den bewaldeten Hängen und kleinere Tief- und Schachtbrunnen, die in die kommunale Versorgung eingespeist werden. Die Lage am Rand des Frankenwaldes macht solche Fassungen besonders wichtig, weil hier Niederschläge rasch in den Untergrund ziehen und in den wasserführenden Schichten wieder austreten. Kupferberg steht damit näher an seinen Quellgebieten als viele Orte im offenen Maintal, die stärker auf Fernwasser oder größere Verbünde angewiesen sind. Der lokale Versorger verteilt das Wasser im Ort und hält die Mischung so, dass der Härtewert stabil im mittleren Bereich bleibt. Im Vergleich zu Nachbarorten im Kulmbacher Land zeigt sich Kupferberg als Übergangsort. Richtung Main und Kulmbach treten häufiger kalkreichere Verhältnisse auf, während im höheren, waldreichen Umland weichere Wässer aus Sandstein und Quellhorizonten dominieren. Bayernweit liegt Kupferberg damit weder bei den sehr weichen Werten aus alpinen oder reinen Waldgebieten noch bei den härteren Spitzen aus kalkreichen Plateaus. Gerade dieser Mittelwert spiegelt die Lage am Rand von Frankenwald und Obermainland: ein enger Raum zwischen Sandstein, Ton und härteren Gesteinsbändern, gespeist aus lokalen Quellen und Brunnen, nicht aus einem fernen Großsystem. Genau daraus ergibt sich das eigene Trinkwasserprofil des Ortes.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadt Kupferberg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber