Wasserhärte in Lebach

PLZ 66822 · Saarlouis, Saarland

8,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

VSE Verteilnetz

Website

Praktische Tipps bei 8,2 °dH

Spülmaschine

Bei 8,2 °dH in Lebach reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Saarland

Lebach liegt mit 8,2 °dH genau im Durchschnitt (8,4 °dH).

Lebach
8,2
Saarland
8,4

Vergleich mit Deutschland

Lebach liegt mit 8,2 °dH 6,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lebach
8,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Eppelborn 8,2 °dH weich
Schmelz 9,5 °dH mittel
Heusweiler 10,8 °dH mittel
Saarwellingen 11 °dH mittel
Nalbach 8,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Lebach

Lebach bezieht sein Trinkwasser über die Vereinigte Wasser- und Energieversorgung GmbH, kurz VSE Verteilnetz, aus den eigenen Gewinnungsanlagen im nördlichen Saarland und aus dem regionalen Verbund des Wasserwerks Lebach. Prägend sind dabei die Quell- und Brunnenfassungen im Talraum der Theel und in den Nebenbächen des Primstals, wo das Wasser aus Buntsandstein- und Schieferlagen austritt. Diese Gesteine geben nur wenig Calcium und Magnesium ab. Deshalb bleibt der Härtewert in Lebach bei 8,2 °dH und damit im weichen Bereich. Die niedrige Mineralisierung passt zu den sandigen, gut durchlässigen Böden zwischen Aschbach, Landsweiler und Steinbach, die Regenwasser rasch versickern lassen und kaum kalkreiches Material eintragen. Auch die umgebenden Höhenzüge des Hunsrücks und des Saar-Nahe-Berglands wirken mit, weil sie keine starken Kalkmengen ins Grundwasser liefern. So entsteht ein Wasserbild, das sich deutlich von Orten mit Muschelkalk oder stark mineralisierten Tiefbrunnen unterscheidet. Im Landkreis Saarlouis fällt Lebach damit aus dem Rahmen. Weiter westlich und südlich, etwa in Teilen von Saarlouis, Schwalbach oder Püttlingen, ist das Leitungswasser oft merklich härter, weil dort andere Grundwasserleiter oder kalkreichere Schichten eine größere Rolle spielen. Lebach liegt dagegen an einem Übergang zwischen den Flussläufen der Theel und den höher gelegenen Wald- und Wiesenflächen des Saarlandes. Das macht die Herkunft des Wassers regional, aber nicht kalkreich. Der Versorger speist die Stadt aus mehreren Fassungen und dem Verbundnetz, damit die Versorgung stabil bleibt, selbst wenn einzelne Quellen schwächer schütten. Genau diese Mischung aus Quellwasser, Brunnenwasser und regionaler Verteilung sorgt dafür, dass Lebach ein vergleichsweise weiches Trinkwasser erhält. Im direkten Vergleich mit den Nachbarorten zeigt sich der Unterschied besonders deutlich. In Wadern, Eppelborn oder den höher gelegenen Ortsteilen der Umgebung schwankt die Wasserhärte je nach Quelle und Untergrund stärker, während Lebach konstant im weichen Bereich bleibt. Die Lage zwischen Theel, Primstal und den Randzonen des Naturraums Saar-Nahe prägt das Profil bis heute. Wer also in Lebach den Hahn aufdreht, bekommt Wasser, das aus den örtlichen und regionalen Gewinnungsgebieten stammt und seinen weichen Charakter aus den kalkarmen Gesteinen der Umgebung mitbringt. Das ist ein klarer Standortvorteil im Saarland, weil hier nicht der Kalkstein, sondern das sandig-schiefrige Grundgebirge den Ton angibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: VSE Verteilnetz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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