Wasserhärte in Lelkendorf

PLZ 17168 · Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

20,9 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband "Wasser/Abwasser Mecklenburgische Schweiz"

Website

Praktische Tipps bei 20,9 °dH

Spülmaschine

Bei 20,9 °dH in Lelkendorf: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Lelkendorf liegt mit 20,9 °dH 3,1 °dH über dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Lelkendorf
20,9
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Lelkendorf liegt mit 20,9 °dH 6,2 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lelkendorf
20,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Neukalen, Peenestadt 21,6 °dH hart
Altkalen 19 °dH hart
Alt Sührkow 20,9 °dH hart
Sukow-Levitzow 21,5 °dH hart
Jördenstorf 21 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Lelkendorf

Der Wasserverband Teterow liefert das Trinkwasser nach Lelkendorf aus seinem Gewinnungsgebiet bei Teterow und den umliegenden Brunnenfeldern im Mecklenburgischen Grundmoränenland. Dort wird das Rohwasser aus tiefen Grundwasserbrunnen gefördert, aufbereitet und über das Verbundnetz in die Orte des südlichen Landkreises Rostock gepumpt. Die Versorgung hängt also nicht an einer Talsperre oder an einem fernen Quellgebiet, sondern an den örtlichen Grundwasservorkommen, die in den sandigen und kiesigen Schichten unter der eiszeitlich geprägten Landschaft liegen. Genau diese Brunnenwasser prägen auch den Charakter des Lelkendorfer Trinkwassers. Der Härtewert von 20,9 °dH hat seinen Ursprung in der Geologie der Region. Südlich und östlich von Teterow liegen Moränenzüge, Geschiebemergel und kalkhaltige Ablagerungen aus der Eiszeit. Das Wasser sickert dort durch mineralreiche Schichten, löst Calcium und Magnesium heraus und nimmt auf dem Weg in die Brunnen deutlich an Härte zu. Mecklenburg-Vorpommern ist an vielen Stellen eher weich bis mittelhart, besonders in Gebieten mit sandigen Niederungen und küstennahen Einzugsräumen. Lelkendorf liegt davon abweichend auf einer Grundmoränenlandschaft mit deutlich stärker mineralisiertem Grundwasser. Auch die Nähe zu den Niederungen von Peene und Nebel sowie zu kleineren Fließgewässern ändert daran wenig, weil das Trinkwasser nicht aus Oberflächenwasser stammt, sondern aus tiefen, geologisch geprägten Grundwasserleitern. Im Vergleich zu Nachbarorten im Umland von Teterow fällt Lelkendorf mit seinem harten Wasser klar auf. Orte mit stärker sandigen Böden und geringerer Mineralbindung bekommen oft deutlich weichere Werte aus denselben Versorgungsräumen oder aus anderen Brunnensträngen. Lelkendorf liegt damit eher auf der harten Seite des Landes, während viele Orte in Mecklenburg-Vorpommern nur mittlere Werte erreichen. Der Unterschied zeigt sich direkt in der regionalen Wassergeografie: Hier bestimmen moränische Ablagerungen und kalkhaltige Untergründe das Bild, nicht ein oberflächenwasserbasiertes System. Das Trinkwasser aus dem Teterower Versorgungsnetz trägt deshalb den Fingerabdruck einer Landschaft, die von der Eiszeit geformt wurde und im Untergrund reich an Mineralen geblieben ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband "Wasser/Abwasser Mecklenburgische Schweiz"

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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