Wasserhärte in Linden

PLZ 66851 · Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

12,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 12,2 °dH

Spülmaschine

Bei 12,2 °dH in Linden: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Linden liegt mit 12,2 °dH 1,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Linden
12,2
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Linden liegt mit 12,2 °dH 2,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Linden
12,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Krickenbach 11,6 °dH mittel
Horbach 9,2 °dH mittel
Queidersbach 11,6 °dH mittel
Hermersberg 9,2 °dH mittel
Schopp 11,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Linden

Unter Linden liegen keine Kalkfelsen, sondern vor allem die Buntsandstein-Schichten des Pfälzerwaldes, darüber örtlich Löss, Sand und lehmige Verwitterungsdecken. Diese Böden speichern wenig Kalk, geben aber gelöste Mineralien aus Sandstein und tonigen Lagen an das Wasser ab. Darum landet Linden bei 12,2 °dH im mittleren Bereich. Der Ort liegt am Rand des Nordpfälzer Berglands, wo Bäche wie der Ohmbach und kleinere Zuläufe das Wasser aus den Hängen der Umgebung sammeln. Das Grundwasser bekommt auf seinem Weg durch Sandstein und Mergel nur mäßig viel Calcium und Magnesium mit. Im Vergleich zu Orten mit stärker kalkhaltigen Schichten, etwa in Teilen der Vorderpfalz, fällt das Wasser hier weniger hart aus; zugleich ist es mineralischer als in reinen Sandgebieten oder in sehr weichen Quellgebieten des Hochwalds. Das Trinkwasser für Linden kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Westpfalz, der in diesem Gebiet mit Brunnen und Quellen arbeitet und die Ortsnetze der Verbandsgemeinde versorgt. Maßgeblich sind regionale Gewinnungsanlagen im Kreis Kaiserslautern und im westpfälzischen Umland, die Grundwasser aus den Sandstein- und Talfüllungen fördern und über Behälter und Leitungen verteilen. Linden unterscheidet sich damit deutlich von vielen Nachbarorten: Während in tieferen Tal- und Bachlagen teils weichere Wässer aus reinen Quellen ankommen, prägen in Linden die sandigen, leicht mergeligen Untergründe und die Randlage zum Pfälzerwald das Profil. Gegenüber stärker kalkgeprägten Gegenden von Rheinland-Pfalz bleibt das Wasser hier spürbar weicher, aber nicht weich genug, um aus dem Rahmen zu fallen. Gerade diese westpfälzische Mischung aus Sandstein, Hügelzügen und Grundwasser macht den Wert von 12,2 °dH so ortstypisch.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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