Wasserhärte in Lindenberg

PLZ 67473 · Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz

13,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Lambrecht (Pfalz) GmbH

Website

Praktische Tipps bei 13,3 °dH

Spülmaschine

Bei 13,3 °dH in Lindenberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Lindenberg liegt mit 13,3 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Lindenberg
13,3
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Lindenberg liegt mit 13,3 °dH 1,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lindenberg
13,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lambrecht (Pfalz) 9,6 °dH mittel
Frankeneck 10,5 °dH mittel
Neidenfels 13,3 °dH mittel
Neustadt an der Weinstraße 7,9 °dH weich
Deidesheim 9,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Lindenberg

Zwischen dem Rand des Pfälzerwaldes und den offenen Löss- und Sandflächen der Vorderpfalz liegt Lindenberg in einer Landschaft, die Wasser eher sammelt als speichert. Niederschläge versickern hier teils schnell in den durchlässigen Sandsteinen, teils werden sie in feineren Böden und in den Mulden der Täler zurückgehalten. So mischt sich weiches Quell- und Regenwasser aus den Höhen mit Mineralien aus dem Untergrund, bevor es als Trinkwasser im Netz landet. Der Wert von 13,3 °dH passt zu diesem Übergangsgelände: nicht so weich wie in reinen Wald- und Buntsandsteinlagen des Pfälzerwaldes, aber deutlich weniger hart als in Gegenden mit stärker kalkhaltigen Schichten. Die umliegenden Bäche und Talzüge, die Richtung Rheinebene entwässern, prägen das Grundwasser, weil sie Fließwege öffnen und den Kontakt zwischen Wasser und Gestein verlängern. Genau daraus entsteht in Lindenberg die mittlere Härte, die zwischen den sehr weichen Quellen der Waldlagen und den härteren Wässern der kalkreicheren Randgebiete liegt. Das Trinkwasser kommt im Landkreis Bad Dürkheim aus dem Verbund der Vorderpfalz, der von den örtlichen Wasserwerken und den Netzen der Stadtwerke Bad Dürkheim mitgetragen wird. Die Versorgung stützt sich auf Grundwasser aus Brunnen und auf Quellwasser aus den wasserreichen Randzonen des Pfälzerwaldes; je nach Netzabschnitt werden mehrere Förderstellen zusammengeschaltet, damit Druck und Qualität stabil bleiben. Lindenberg hängt damit nicht an einem einzelnen Stollen oder einer Talsperre, sondern an einem regionalen Mischsystem aus geschützten Gewinnungsgebieten im Wald und Aufbereitungsanlagen im Talraum. Gerade diese Kombination hält den Härtewert im mittleren Bereich, weil das Wasser aus den tieferen, etwas mineralreicheren Schichten nicht allein dominiert, sondern mit weicherem Quellwasser aus den Höhenzügen vermengt wird. Gegenüber Nachbarorten in der Rheinebene wirkt Lindenberg weniger hart, weil dort der Einfluss von Kalk- und Lösssedimenten stärker wird. Gegenüber Orten tiefer im Pfälzerwald fällt das Wasser dagegen merklich mineralreicher aus, weil dort die Buntsandsteinquellen oft noch weicher sind. Auch im Vergleich zum übrigen Rheinland-Pfalz liegt Lindenberg damit im Mittelfeld: nicht so hart wie manche Gebiete am Rand des Hunsrücks oder in kalkgeprägten Talräumen, aber auch nicht so weich wie reine Waldorte mit starkem Quellwasseranteil. Das Ortsbild aus Hügeln, eingeschnittenen Tälern und dem Übergang zur Ebene spiegelt sich also direkt im Glas wider. Lindenberg bekommt kein einheitliches Gebirgswasser und kein reines Rheinebenenwasser, sondern ein regionales Mischwasser, das die Landschaft ringsum sehr klar abbildet.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Lambrecht (Pfalz) GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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