Wasserhärte in Löhma

PLZ 07907 · Saale-Orla-Kreis, Thüringen

15,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasser und Abwasser Orla

Website

Praktische Tipps bei 15,5 °dH

Spülmaschine

Bei 15,5 °dH in Löhma: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Löhma liegt mit 15,5 °dH 5,4 °dH unter dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Löhma
15,5
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Löhma liegt mit 15,5 °dH 0,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Löhma
15,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Göschitz 15,3 °dH hart
Oettersdorf 13,7 °dH mittel
Kirschkau 13,7 °dH mittel
Pörmitz 15,3 °dH hart
Dittersdorf 15,5 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Löhma

15,5 °dH — was steckt dahinter? Unter Löhma prägen vor allem die Gesteine des Thüringer Schiefergebirges und die randnahen Buntsandstein- und Kalkschichten im Saale-Orla-Kreis die Wasserchemie. Regenwasser sickert durch klüftige Schieferlagen, nimmt Calcium und Magnesium auf und wird auf dem Weg zu den Fassungen mineralreicher. Die Lage zwischen Orlatal und den höher gelegenen Rücken östlich von Schleiz sorgt dafür, dass nicht weiche Niederungswässer dominieren, sondern härteres Grundwasser aus regionalen Schichten. Auch die Nähe zu kleinen Bächen, die in Richtung Orla und Saale entwässern, spiegelt diese Geologie wider: Das Wasser bleibt standortnah, kurz unterwegs und geologisch deutlich geprägt. Im Vergleich zu Thüringer Regionen mit viel Muschelkalk oder höheren Talsperrenanteilen liegt Löhma eher auf der härteren Seite, weil hier weniger große Oberflächenwassersysteme verdünnen und die Mineralaufnahme aus dem Untergrund stärker durchschlägt. Das Trinkwasser kommt im Ort aus dem regionalen Netz des Zweckverbands Wasser und Abwasser Orla, der die Versorgung über örtliche Brunnen und Verbundleitungen aus dem Orlatal organisiert. Je nach Netzabschnitt speisen Grundwasserfassungen aus dem Einzugsbereich der Orla und angrenzender Quellgebiete das System, bevor es über die Leitungen nach Löhma gelangt. Eine große Talsperrenprägung wie in anderen Teilen Thüringens steht hier nicht im Vordergrund; entscheidend sind die lokalen Brunnen und die Aufbereitung im Verbundnetz. So bleibt die Versorgung eng an die Landschaft gebunden: kurze Wege, regionale Entnahme, Wasser aus den umgebenden Gesteinsschichten. Gegenüber Nachbarorten fällt Löhma mit seinem hartnäckig mineralischen Profil auf. In tiefer gelegenen Ortschaften entlang der Orla ist das Wasser oft etwas weicher, weil dort stärker durchmischte Grundwässer und teils andere Schichtfolgen wirken. Richtung Schleiz und auf den Höhenzügen des Saale-Orla-Kreises steigt die Härte wieder an, weil die Schiefer- und Kalkanteile im Untergrund stärker ins Gewicht fallen. Thüringen insgesamt zeigt ein sehr wechselhaftes Bild: Talsperrenregionen im Thüringer Wald liefern häufig weicheres Wasser, während Standorte auf Festgestein deutlich härter ausfallen. Löhma steht damit typisch für den Südosten des Landes, wo der Untergrund das Trinkwasser prägt und nicht der Ferndruck großer Speicherbecken.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasser und Abwasser Orla

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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