Wasserhärte in Lottorf

PLZ 24878 · Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein

14,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Treene

Website

Praktische Tipps bei 14,3 °dH

Spülmaschine

Bei 14,3 °dH in Lottorf: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Lottorf liegt mit 14,3 °dH genau im Durchschnitt (13,9 °dH).

Lottorf
14,3
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Lottorf liegt mit 14,3 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lottorf
14,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Jagel 13,5 °dH mittel
Selk 14,6 °dH mittel
Geltorf 15,2 °dH hart
Busdorf 13,5 °dH mittel
Brekendorf 15,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Lottorf

Zwischen der Schlei, den sanften Höhen des Schleswig-Holsteinischen Hügellands und den feuchten Niederungen des Kreises Schleswig-Flensburg sammelt sich das Wasser in Lottorf auf einem Untergrund aus eiszeitlichen Ablagerungen. Moränen, Geschiebemergel, Sande und einzelne kiesige Schichten bestimmen hier den Weg des Grundwassers. Die Nähe zu Niederungen und kleinen Entwässerungsgräben sorgt dafür, dass Niederschlag nicht schnell abfließt, sondern über längere Zeit durchs Erdreich sickert. Auf diesem Weg löst das Wasser Kalk und Magnesium aus den lockeren Sedimenten und erreicht so den mittleren Härtebereich von 14,3 °dH. Im Vergleich zu Orten an der Nordseeküste, wo weicheres Wasser häufiger ist, wirkt Lottorf deutlich mineralischer. Gegenüber Gegenden mit stärker kalkarmen Sanden im nördlichen Landesteil fällt die Härte hier spürbar höher aus, bleibt aber unter den sehr harten Bereichen, wie sie in manchen Grundwasserfassungen des Binnenlands vorkommen. Das Trinkwasser stammt aus dem regionalen Grundwasserverbund des Versorgungsnetzes im Kreis Schleswig-Flensburg. Gefördert wird es aus Tiefbrunnen in geschützten Grundwasserleitern, die in den eiszeitlichen Sand- und Kieszonen der Region liegen. Diese Brunnen speisen das Netz über die örtliche und regionale Wasserverteilung, die vom zuständigen Wasserwerk im Versorgungsgebiet von Schleswiger Umland und Kreisnetz organisiert wird. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle; die Versorgung stützt sich auf Grundwasser, das vor Ort aufbereitet und in das Leitungsnetz eingespeist wird. Die Lage zwischen landwirtschaftlich genutzten Flächen, kleinen Bächen und feuchten Senken verlangt eine sorgfältige Sicherung der Fassungsbereiche, damit das Wasser aus tieferen, sauber geschützten Schichten kommt. Lottorf unterscheidet sich damit klar von den Küstenorten Schleswig-Holsteins, die oft von sehr weichem Wasser aus sandigen, kalkärmeren Einzugsgebieten geprägt sind. Gleichzeitig liegt der Ort unter den Härtegraden mancher Nachbargemeinden im Binnenland eher im Mittelfeld. Das Wasser trägt mehr Mineralien als in den weiten Marsch- und Geestlagen Richtung Nordsee, bleibt aber weniger hart als in Bereichen mit stark kalkhaltigem Untergrund südlicher oder östlicher im Land. Gerade dieser geologische Übergang macht den Ort typisch für das nördliche Hügelland: kein reines Küstenwasser, kein ausgeprägt hartes Tieflandwasser, sondern ein Grundwasser, das seinen Charakter aus Moränenboden, Geschiebemergel und den eiszeitlichen Schichten der Umgebung bezieht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Treene

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