Wasserhärte in Masburg

PLZ 56761 · Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz

17 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Cochem

Website

Praktische Tipps bei 17 °dH

Spülmaschine

Bei 17 °dH in Masburg: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Masburg liegt mit 17 °dH 3,7 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Masburg
17
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Masburg liegt mit 17 °dH 2,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Masburg
17
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hauroth 11,6 °dH mittel
Kaisersesch 12,9 °dH mittel
Urmersbach 11,6 °dH mittel
Laubach 11 °dH mittel
Leienkaul 11,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Masburg

Masburg liegt spürbar härter als viele Orte in Rheinland-Pfalz, wo das Trinkwasser oft deutlich weicher ausfällt. Der Wert von 17 °dH passt zu einer Landschaft, die nicht von reinem Schiefer oder Basalt allein geprägt ist, sondern von wasserführenden Schichten aus Kalk, Mergel und teils lösshaltigen Ablagerungen im nördlichen Eifelraum. Solche Gesteine geben Kalzium und Magnesium an das Grundwasser ab. Dazu kommt das Relief der Vordereifel mit ihren Talzügen Richtung Elzbach und Mosel. Niederschläge versickern dort durch Klüfte und Lockersedimente, werden im Untergrund mineralisiert und treten nicht als weiches Quellwasser aus dem reinen Vulkanmassiv aus. Darum liegt Masburg klar über dem Landesbild, das vielerorts von weicherem Eifel- und Hunsrückwasser geprägt ist, und auch meist etwas über den umliegenden Orten mit stärker schieferdominiertem Untergrund. Das Trinkwasser für Masburg kommt aus dem Netz der Verbandsgemeindewerke Cochem und damit aus der örtlichen Eigengewinnung und dem regionalen Verbund in der Verbandsgemeinde Kaisersesch und dem Landkreis Cochem-Zell. Entscheidend sind dabei Grundwasserfassungen und Quellen aus den Höhenlagen der östlichen Eifel, nicht eine große Talsperre. In dieser Region speisen vor allem tiefer liegende Brunnen und Quellgebiete die Versorgung, die nach Aufbereitung und Mischung in das Leitungsnetz eingespeist werden. Dass Masburg einen harten Wert zeigt, hängt auch damit zusammen, dass das Wasser aus mineralreichen Schichten kommt und nicht aus einem sehr weichen Fernwasserbezug. Der Ort liegt damit in einer typischen Eifler Versorgungslandschaft, in der kleinere Gemeinden oft mit lokal gefassten Quellen und Brunnen arbeiten. Gegenüber Nachbarorten wie Kaisersesch, Illerich, Kalenborn oder Gamlen wirkt Masburg deshalb weniger weich und oft etwas kalkreicher im Charakter. Der Unterschied zur breiten Mitte von Rheinland-Pfalz ist deutlich, denn viele Regionen zwischen Nahe, Westerwald und Pfalz bekommen Mischungen mit geringerer Gesamthärte, während die Vordereifel häufiger härtere Werte liefert. Masburg steht damit geologisch näher an den mineralreichen Untergründen des Eifelvorlands als an den weicheren Bach- und Schieferlandschaften der Moselniederung. Wer das Leitungswasser hier betrachtet, sieht ein Ortsbild, das nicht nur durch die Höhenlage über dem Elztal geprägt ist, sondern auch durch den Untergrund, der das Wasser auf seinem Weg durch Kalk- und Mergelschichten spürbar anreichert.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Cochem

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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