Wasserhärte in Merdingen

PLZ 79291 · Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg

13,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Tuniberggruppe

Website

Praktische Tipps bei 13,1 °dH

Spülmaschine

Bei 13,1 °dH in Merdingen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Merdingen liegt mit 13,1 °dH 2,8 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Merdingen
13,1
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Merdingen liegt mit 13,1 °dH 1,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Merdingen
13,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ihringen 13,2 °dH mittel
Gottenheim 8,3 °dH weich
Umkirch 7,9 °dH weich
Bötzingen 11,8 °dH mittel
Breisach am Rhein 20 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Merdingen

Merdingen liegt beim Wasser deutlich über dem baden-württembergischen Durchschnitt und auch spürbar über Orten im nahen Rheintal, die oft weicher versorgt werden. 13,1 °dH ist ein mittlerer Wert, der gut zu einem Ort am Übergang vom Kaiserstuhl zum Tuniberg passt. Dort treffen lockere Lössdecken auf tiefere Gesteine des Oberrheingrabens. Diese Schichten speichern und mineralisieren das Grundwasser stärker als reine Quellgebiete aus dem Schwarzwald. Der Einfluss des Rheins ist indirekt, aber wichtig: Der Fluss und die breite Talfüllung prägen die Grundwasserleiter der Region, aus denen viele Gemeinden am westlichen Kaiserstadtrand ihr Trinkwasser beziehen. Merdingen liegt damit hydrogeologisch zwischen fruchtbaren, kalkreichen Lössböden und dem wasserreichen Grabensystem, das dem Wasser mehr Härte mitgibt als in vielen höher gelegenen Schwarzwaldorten. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Tuniberggruppe, der mehrere Gemeinden am Tuniberg und im angrenzenden Breisgau versorgt. Die Rohwassergewinnung erfolgt aus lokalen Grundwasserbrunnen im Einflussbereich der Rheinaue und der westlichen Vorberge; das Wasser wird über das Verbandsnetz aufbereitet und verteilt. Diese regionale Lösung ist typisch für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald: Anders als manche Gemeinden, die stark von Quellwasser aus dem Schwarzwald leben, nutzt Merdingen vor allem Grundwasser aus den ergiebigen Schotter- und Sedimentkörpern des Oberrheingrabens. Dadurch bleibt der Härtewert nicht im sehr weichen Bereich, sondern bewegt sich klar im mittleren Spektrum. Der Unterschied zu den Nachbarorten zeigt sich genau an dieser Lage. Richtung Freiburg und in Teilen des Kaiserstuhls schwanken die Werte je nach Brunnenstandort und Mischung, doch Merdingen steht mit 13,1 °dH eher auf der mineralischeren Seite. Gegenüber Orten mit stärkerem Schwarzwaldbezug ist das Wasser deutlich härter, gegenüber vielen Gemeinden im offenen Rheintal aber noch nicht extrem. Der Ort bekommt damit ein Wasser, das aus den Böden, Schottern und Grundwasserleitern der Region stammt und die geologische Handschrift des westlichen Breisgaus deutlich trägt. Merdingen ist damit kein reiner Schwarzwaldfall und kein reiner Rheintalfall, sondern ein Ort, an dem beide Landschaften im Trinkwasser zusammenlesen lassen, was der Untergrund an Kalk und Mineralien freigibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Tuniberggruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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