Wasserhärte in Merschbach

PLZ 54426 · Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz

6,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerk Trier-Land

Website

Praktische Tipps bei 6,2 °dH

Spülmaschine

Bei 6,2 °dH in Merschbach reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Merschbach liegt mit 6,2 °dH 7,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Merschbach
6,2
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Merschbach liegt mit 6,2 °dH 8,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Merschbach
6,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gräfendhron 6,2 °dH weich
Horath 6,7 °dH weich
Berglicht 7,9 °dH weich
Gielert 7,4 °dH weich
Etgert 6,2 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Merschbach

Unter Merschbach liegt kein Kalksockel, sondern der harte, alte Untergrund des Hunsrücks: devonischer Schiefer, Grauwacke und sandige Verwitterungsdecken, dazwischen lehmige Hangschichten aus dem Merschbachtal. Diese Gesteine geben nur wenig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Der Bach selbst sammelt sein Wasser aus kleinen Quellrinnen und aus dem Wald oberhalb des Ortes, wo Niederschläge rasch über flache Böden ablaufen statt lange durch kalkreiche Schichten zu ziehen. Deshalb bleibt das Trinkwasser mit 6,2 °dH weich. Auch die Täler der Umgebung, die in die Dhron und weiter zur Mosel entwässern, bringen vor allem silikatisches Material mit, nicht die mineralreichen Ablagerungen, die in anderen Landesteilen höhere Härten erzeugen. Merschbach liegt damit hydrologisch auf der mageren Seite des Hunsrücks, nicht auf einer Kalkinsel wie manche Orte an der Mosel oder im Bitburger Land. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Leitungsnetz des Zweckverbandes Wasserwerk Trier-Land, das die Hochlagen im südlichen Hunsrück mit aufbereitetem Quell- und Grundwasser versorgt. Einspeisung und Verteilung laufen über die Anlagen des Verbandes, der seine Ressourcen aus gefassten Quellen und Tiefbrunnen im Einzugsgebiet zwischen Hunsrückhöhen und Moseltälern bezieht. Die Aufbereitung bleibt gering, weil das Rohwasser bereits arm an Härtebildnern ist. Merschbach unterscheidet sich damit deutlich von vielen Nachbarorten im Kreis Bernkastel-Wittlich, wo je nach Untergrund und Mischwasseranteil spürbar höhere Werte vorkommen. Gegenüber dem restlichen Rheinland-Pfalz liegt der Ort klar im weichen Bereich: Dort prägen in weiten Teilen der Eifel, an der Mosel und in kalkreicheren Zonen andere Gesteine das Wasserbild, während Merschbach vom schieferdominierten Hunsrück eine deutlich zurückhaltendere Mineralisierung erbt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerk Trier-Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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